Sie nutzen einen veralteten Browser!

Um unsere Website voll funktionsfähig nutzen zu können, sollten Sie eine aktuelle Browserversion installieren. Eine Auflistung von empfohlenen Browserversionen finden Sie gleich hier.



Lot Nr. 227


Adolf Luther *


(Uerdingen 1912–1990 Krefeld)
Optogon (Brillenglasstele), ca. 1982, optisch geschliffene Gläser, Glas, Plexiglas, 206 x 36 x 50 cm (inkl. Sockel), in Plexiglasrahmen

Zertifikat:
Magdalena Broska, Adolf-Luther-Stiftung, Krefeld, 2.12.2013

Die vorliegende Arbeit ist bei der Adolf Luther Stiftung, Krefeld, unter der Nr. Opt/82/011 registriert.

Provenienz:
Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen – direkt vom Künstler
Dorotheum, Wien, 20.05.2014, Los 813 – dort vom jetzigen Besitzer erworben

Adolf Luther wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren zu einem führenden Vertreter der konzeptuellen Lichtkunst. Mit einem naturwissenschaftlichen Ansatz zur Kunst erforschte er vor allem das Licht. Glas, Spiegel und Linsen wurden dabei zu seinen wichtigsten Materialen. Das Licht physisch erlebbar zu machen, war das primäre Thema und Ziel vielzähliger Arbeiten. Das Objekt Optogon (Brillenglasstele) gehört in Adolf Luthers facettenreiches Œuvre der Gattung der Brillenglas- und Linsenobjekte an, die ab 1963 in vielen verschiedenen Ausführungen entstanden. Durch den mit Brillengläsern in beliebiger und lockerer Anordnung gefüllten Zwischenraum der Stele, weckt die Arbeit indessen Assoziationen zu den ab 1962 entstandenen ersten Lichtobjekten von Adolf Luther, den sogenannten „Lichtschleusen“, bei denen er in erster Linie mit Glasbruchstücken experimentierte. Durch lose Anordnung der Brillengläser wird die Stele zu einem kinetischen Kunstwerk, da sich die Gläser mit jeder Bewegung des Objektes verschieben und neu anordnen. Auf diese Art und Weise entstehen immer wieder variable Erscheinungsbilder, die in ihrer Stagnation verharren und erst durch die physische Interaktion dynamisch werden. Adolf Luthers Werke fangen Bewegungen ein, fügen Innen und Außen zu einem Ganzen und mischen so örtliche Gegebenheiten mit den Ebenen der Verzerrung und Vervielfachung.

Video ansehen

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de

25.11.2020 - 16:00

Schätzwert:
EUR 40.000,- bis EUR 50.000,-

Adolf Luther *


(Uerdingen 1912–1990 Krefeld)
Optogon (Brillenglasstele), ca. 1982, optisch geschliffene Gläser, Glas, Plexiglas, 206 x 36 x 50 cm (inkl. Sockel), in Plexiglasrahmen

Zertifikat:
Magdalena Broska, Adolf-Luther-Stiftung, Krefeld, 2.12.2013

Die vorliegende Arbeit ist bei der Adolf Luther Stiftung, Krefeld, unter der Nr. Opt/82/011 registriert.

Provenienz:
Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen – direkt vom Künstler
Dorotheum, Wien, 20.05.2014, Los 813 – dort vom jetzigen Besitzer erworben

Adolf Luther wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren zu einem führenden Vertreter der konzeptuellen Lichtkunst. Mit einem naturwissenschaftlichen Ansatz zur Kunst erforschte er vor allem das Licht. Glas, Spiegel und Linsen wurden dabei zu seinen wichtigsten Materialen. Das Licht physisch erlebbar zu machen, war das primäre Thema und Ziel vielzähliger Arbeiten. Das Objekt Optogon (Brillenglasstele) gehört in Adolf Luthers facettenreiches Œuvre der Gattung der Brillenglas- und Linsenobjekte an, die ab 1963 in vielen verschiedenen Ausführungen entstanden. Durch den mit Brillengläsern in beliebiger und lockerer Anordnung gefüllten Zwischenraum der Stele, weckt die Arbeit indessen Assoziationen zu den ab 1962 entstandenen ersten Lichtobjekten von Adolf Luther, den sogenannten „Lichtschleusen“, bei denen er in erster Linie mit Glasbruchstücken experimentierte. Durch lose Anordnung der Brillengläser wird die Stele zu einem kinetischen Kunstwerk, da sich die Gläser mit jeder Bewegung des Objektes verschieben und neu anordnen. Auf diese Art und Weise entstehen immer wieder variable Erscheinungsbilder, die in ihrer Stagnation verharren und erst durch die physische Interaktion dynamisch werden. Adolf Luthers Werke fangen Bewegungen ein, fügen Innen und Außen zu einem Ganzen und mischen so örtliche Gegebenheiten mit den Ebenen der Verzerrung und Vervielfachung.

Video ansehen

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Zeitgenössische Kunst I
Datum: 25.11.2020 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: online