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Lot Nr. 242


Günther Förg *


(Füssen 1952–2013)
Ohne Titel - 8 Teile, 1997, jeweils signiert, datiert Förg 97, Kreide und schwarzes Gesso auf schwarz gefärbtem Karton, Collage, jeweils 60 x 50 cm, gerahmt (8)

Die vorliegende Arbeit ist im Günther Förg Archiv unter Nr. 97P0671 registriert.

Provenienz:
Galerie Vera Munro, Hamburg
Christie’s Amsterdam, 11.4.2017, Los 20
Privatsammlung, Norddeutschland - dort erworben

„Für mich ist abstrakte Kunst heute das, was man sieht und nicht mehr.“
Aus einem Gespräch mit Thomas Groetz, in: Günther Förg. Bilder/Paintings 1973-1990, Galerie Hetzler, Berlin 2004.

Günther Förg hinterließ ein facettenreiches und komplexes Œuvre. Er betätigte sich während seiner Schaffensperiode als Maler, Bildhauer und auch als Fotograf. Mit Beginn der 1990er-Jahre entstanden seine ersten großformatigen und sogenannten Fenster- und Gitterbilder auf Leinwand oder Papier. Mit schnellen Strichen füllte Förg die Bildträger. Die geometrische Struktur, die auf diese Weise entstand, erinnert an Architektur, aber auch an die Eigenschaften von Natur und Landschaft. Insbesondere die Architektur prägte Förgs gesamtes Schaffen und inspirierte ihn.

Der hier dargestellte Werkzyklus zeigt acht kontrastierte, monochrome Collagen aus schwarzem Karton, die mit zügigen Strichen aus weißer Kreide und schwarzem Gesso bemalt wurden. Durch die charakteristischen Gitterlinien gliedert sich der 1997 datierte Werkzyklus in Förgs sogenannte Fenster- und Gitterbilder ein. Sie zeigen besonders deutlich Förgs Auseinandersetzung mit dem Material und dem Bildraum. Vor allem die formale Beschaffenheit der Bilder spielt eine große Rolle. Ihr Inhalt ist die Farbe, deren Intensität und Duktus. In dem hier dargestellten Zyklus erobern unsymmetrisch verteilte und durch die Collagentechnik versetzte Gitter in endloser Aneinanderreihung die Bildfläche. Der Vergleich der acht Variationen miteinander machen den Werkzyklus zu einer spannenden und vielseitigen Arbeit in Förgs komplexem Œuvre.

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de

25.11.2020 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 87.800,-
Schätzwert:
EUR 70.000,- bis EUR 90.000,-

Günther Förg *


(Füssen 1952–2013)
Ohne Titel - 8 Teile, 1997, jeweils signiert, datiert Förg 97, Kreide und schwarzes Gesso auf schwarz gefärbtem Karton, Collage, jeweils 60 x 50 cm, gerahmt (8)

Die vorliegende Arbeit ist im Günther Förg Archiv unter Nr. 97P0671 registriert.

Provenienz:
Galerie Vera Munro, Hamburg
Christie’s Amsterdam, 11.4.2017, Los 20
Privatsammlung, Norddeutschland - dort erworben

„Für mich ist abstrakte Kunst heute das, was man sieht und nicht mehr.“
Aus einem Gespräch mit Thomas Groetz, in: Günther Förg. Bilder/Paintings 1973-1990, Galerie Hetzler, Berlin 2004.

Günther Förg hinterließ ein facettenreiches und komplexes Œuvre. Er betätigte sich während seiner Schaffensperiode als Maler, Bildhauer und auch als Fotograf. Mit Beginn der 1990er-Jahre entstanden seine ersten großformatigen und sogenannten Fenster- und Gitterbilder auf Leinwand oder Papier. Mit schnellen Strichen füllte Förg die Bildträger. Die geometrische Struktur, die auf diese Weise entstand, erinnert an Architektur, aber auch an die Eigenschaften von Natur und Landschaft. Insbesondere die Architektur prägte Förgs gesamtes Schaffen und inspirierte ihn.

Der hier dargestellte Werkzyklus zeigt acht kontrastierte, monochrome Collagen aus schwarzem Karton, die mit zügigen Strichen aus weißer Kreide und schwarzem Gesso bemalt wurden. Durch die charakteristischen Gitterlinien gliedert sich der 1997 datierte Werkzyklus in Förgs sogenannte Fenster- und Gitterbilder ein. Sie zeigen besonders deutlich Förgs Auseinandersetzung mit dem Material und dem Bildraum. Vor allem die formale Beschaffenheit der Bilder spielt eine große Rolle. Ihr Inhalt ist die Farbe, deren Intensität und Duktus. In dem hier dargestellten Zyklus erobern unsymmetrisch verteilte und durch die Collagentechnik versetzte Gitter in endloser Aneinanderreihung die Bildfläche. Der Vergleich der acht Variationen miteinander machen den Werkzyklus zu einer spannenden und vielseitigen Arbeit in Förgs komplexem Œuvre.

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Zeitgenössische Kunst I
Datum: 25.11.2020 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: online


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.