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Lot Nr. 254


Gino de Dominicis *


(Ancona 1947–1998 Rom)
Opera ubiqua, 1997, auf der Rückseite signiert und betitelt, Mischtechnik auf Fotografie auf Tafel montiert, 44 x 51,4 x 7 cm, gerahmt

Das Werk ist bei Archivio Gino de Dominicis, Foligno, unter der Nr. 157/2020 registriert. Ein Fotozertifikat liegt bei.

Provenienz:
Europäische Privatsammlung (direkt von der Künstlerin erworben)

Das Konzept der Ubiquität faszinierte Gino De Dominicis, da es eine Verzerrung des westlichen rationalen Raumbegriffs impliziert. Das Konzept des Raumes in der Ubiquität wird in angemessener Weise mit der östlichen Tradition der Zeit kombiniert, die gleichzeitig Wiederholung und Antizipation umfasst. Im Gegensatz dazu bewegt sich die westliche Zeitvorstellung ständig auf die Zukunft zu und kehrt nie zurück. Die Allgegenwart bewegt sich ständig hin und her und evoziert einen anderen Zeitbegriff, den man sich nicht als etwas vorstellen kann, das „verzehrt“ wird und unweigerlich zu einem Ende führt, das der Künstler als Tod empfand.
Das vorliegende Werk „Opera Ubiqua“, in dem eine Frau dargestellt ist, deren rätselhafter Ausdruck an Leonardos Gioconda erinnert, entstand 1997, ein Jahr vor dem Tod von Gino De Dominicis. Es gehört zu einer Reihe von Werken, die alle den Titel „Opera Ubiqua“ tragen und im selben Jahr aufgeführt wurden. Gino De Dominicis, der sich mit einer Aura des Mysteriösen und der Unverfügbarkeit umgab, entwickelte seinen Ruf sowohl aus einer Abwesenheit als auch aus einer Präsenz heraus, so dass Themen wie Rätsel, die alte Sumer-Zivilisation, die östliche Philosophie, die Wahrnehmung des Todes oft in seinem Werk auftauchten.

Expertin: Flaminia Allvin Flaminia Allvin
+39-06-699 23 671

flaminia.allvin@dorotheum.it

25.11.2020 - 16:00

Schätzwert:
EUR 25.000,- bis EUR 35.000,-

Gino de Dominicis *


(Ancona 1947–1998 Rom)
Opera ubiqua, 1997, auf der Rückseite signiert und betitelt, Mischtechnik auf Fotografie auf Tafel montiert, 44 x 51,4 x 7 cm, gerahmt

Das Werk ist bei Archivio Gino de Dominicis, Foligno, unter der Nr. 157/2020 registriert. Ein Fotozertifikat liegt bei.

Provenienz:
Europäische Privatsammlung (direkt von der Künstlerin erworben)

Das Konzept der Ubiquität faszinierte Gino De Dominicis, da es eine Verzerrung des westlichen rationalen Raumbegriffs impliziert. Das Konzept des Raumes in der Ubiquität wird in angemessener Weise mit der östlichen Tradition der Zeit kombiniert, die gleichzeitig Wiederholung und Antizipation umfasst. Im Gegensatz dazu bewegt sich die westliche Zeitvorstellung ständig auf die Zukunft zu und kehrt nie zurück. Die Allgegenwart bewegt sich ständig hin und her und evoziert einen anderen Zeitbegriff, den man sich nicht als etwas vorstellen kann, das „verzehrt“ wird und unweigerlich zu einem Ende führt, das der Künstler als Tod empfand.
Das vorliegende Werk „Opera Ubiqua“, in dem eine Frau dargestellt ist, deren rätselhafter Ausdruck an Leonardos Gioconda erinnert, entstand 1997, ein Jahr vor dem Tod von Gino De Dominicis. Es gehört zu einer Reihe von Werken, die alle den Titel „Opera Ubiqua“ tragen und im selben Jahr aufgeführt wurden. Gino De Dominicis, der sich mit einer Aura des Mysteriösen und der Unverfügbarkeit umgab, entwickelte seinen Ruf sowohl aus einer Abwesenheit als auch aus einer Präsenz heraus, so dass Themen wie Rätsel, die alte Sumer-Zivilisation, die östliche Philosophie, die Wahrnehmung des Todes oft in seinem Werk auftauchten.

Expertin: Flaminia Allvin Flaminia Allvin
+39-06-699 23 671

flaminia.allvin@dorotheum.it


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Zeitgenössische Kunst I
Datum: 25.11.2020 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: online