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Lot Nr. 288


Andy Warhol


(Pittsburgh 1928–1987 New York)
Marilyn Monroe (Marilyn), 1967, rückseitig signiert Andy Warhol, Siebdruck in Farbe auf Papier, 91,4 x 91,4 cm, Nr. 106 aus der Edition von 250 Exemplaren (Editionsstempel auf der Rückseite), gedruckt von Aetna Silkscreen Products, Inc., New York, publiziert von Factory Additions, New York, gerahmt

Provenienz:
Galerie Burkhard Eikelmann, Düsseldorf
Europäische Privatsammlung - dort erworben

Literatur:
Frayda Feldman/ Jörg Schellmann, Andy Warhol Prints,
A Catalogue Raisonné 1962–1987, München 2015, II.25, S. 68 (Farbabb. - ein anderes Exemplar)

Mit der Portrait Serie „Marilyn Monroe“ schuf Andy Warhol ein ikonisches Pop-Art Portfolio, das neben der „Campbell Soup“ zu seinen bedeutsamsten Arbeiten zählt. Für die Serie wählte Warhol eine ganz besondere Protagonistin: Marilyn Monroe, bekannt als Ikone der Filmindustrie und archetypisches Sexsymbol des 20. Jahrhunderts, ist sie heute ebenso berühmt wie Andy Warhol selbst. Ein Pressefoto des Filmproduzenten Gene Korman, das 1953 während der Dreharbeiten zu dem Film “Niagara” entstand, ist die Vorlage, welches von Warhol in unterschiedlichen Farbvarianten reproduziert wurde. Die Farbmanipulation lässt Monroe dadurch in unterschiedlichen Eigenarten auftreten.

Nach Monroes verfrühtem Tod im Jahr 1962 wurde die Serie publiziert und ermöglichte einem breiten Publikum weiterhin den Zugang zur verstorbenen Film-Ikone, in Form eines Konsumartikels des Pop-Art Künstlers Andy Warhol. Die Aneinanderreihung des Portraits illustriert eine Austauschbarkeit und Identitätslosigkeit weiblicher Berühmtheiten, deren Gesichter unzählige Male in Film und Werbung gezeigt und beworben wurden. Ganz nach Warhols Prinzip der Wiederholung als Kunstgriff. Dabei wird die Kunst zur Ware – und die Ware zur Kunst. Der progressive Künstler produzierte seine Werke zu einer Zeit, in der Massenmedien und Werbung immer präsenter im Alltag der Menschen wurden und um die Aufmerksamkeit seiner Betrachter buhlten. Viele Künstler orientierten sich an diesem Zeitgeist und formten eine Bildsprache, die den Überfluss der Gesellschaft widerspiegelte. Insbesondere Andy Warhol traf mit seinen Formulierungen den Kern der Zeit und ist heute ein Synonym für Pop-Art.

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de

25.11.2020 - 16:00

Schätzwert:
EUR 120.000,- bis EUR 140.000,-

Andy Warhol


(Pittsburgh 1928–1987 New York)
Marilyn Monroe (Marilyn), 1967, rückseitig signiert Andy Warhol, Siebdruck in Farbe auf Papier, 91,4 x 91,4 cm, Nr. 106 aus der Edition von 250 Exemplaren (Editionsstempel auf der Rückseite), gedruckt von Aetna Silkscreen Products, Inc., New York, publiziert von Factory Additions, New York, gerahmt

Provenienz:
Galerie Burkhard Eikelmann, Düsseldorf
Europäische Privatsammlung - dort erworben

Literatur:
Frayda Feldman/ Jörg Schellmann, Andy Warhol Prints,
A Catalogue Raisonné 1962–1987, München 2015, II.25, S. 68 (Farbabb. - ein anderes Exemplar)

Mit der Portrait Serie „Marilyn Monroe“ schuf Andy Warhol ein ikonisches Pop-Art Portfolio, das neben der „Campbell Soup“ zu seinen bedeutsamsten Arbeiten zählt. Für die Serie wählte Warhol eine ganz besondere Protagonistin: Marilyn Monroe, bekannt als Ikone der Filmindustrie und archetypisches Sexsymbol des 20. Jahrhunderts, ist sie heute ebenso berühmt wie Andy Warhol selbst. Ein Pressefoto des Filmproduzenten Gene Korman, das 1953 während der Dreharbeiten zu dem Film “Niagara” entstand, ist die Vorlage, welches von Warhol in unterschiedlichen Farbvarianten reproduziert wurde. Die Farbmanipulation lässt Monroe dadurch in unterschiedlichen Eigenarten auftreten.

Nach Monroes verfrühtem Tod im Jahr 1962 wurde die Serie publiziert und ermöglichte einem breiten Publikum weiterhin den Zugang zur verstorbenen Film-Ikone, in Form eines Konsumartikels des Pop-Art Künstlers Andy Warhol. Die Aneinanderreihung des Portraits illustriert eine Austauschbarkeit und Identitätslosigkeit weiblicher Berühmtheiten, deren Gesichter unzählige Male in Film und Werbung gezeigt und beworben wurden. Ganz nach Warhols Prinzip der Wiederholung als Kunstgriff. Dabei wird die Kunst zur Ware – und die Ware zur Kunst. Der progressive Künstler produzierte seine Werke zu einer Zeit, in der Massenmedien und Werbung immer präsenter im Alltag der Menschen wurden und um die Aufmerksamkeit seiner Betrachter buhlten. Viele Künstler orientierten sich an diesem Zeitgeist und formten eine Bildsprache, die den Überfluss der Gesellschaft widerspiegelte. Insbesondere Andy Warhol traf mit seinen Formulierungen den Kern der Zeit und ist heute ein Synonym für Pop-Art.

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Zeitgenössische Kunst I
Datum: 25.11.2020 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: online