Sie nutzen einen veralteten Browser!

Um unsere Website voll funktionsfähig nutzen zu können, sollten Sie eine aktuelle Browserversion installieren. Eine Auflistung von empfohlenen Browserversionen finden Sie gleich hier.



Lot Nr. 2 -


Maximilian Kurzweil


(Bisenz 1867–1916 Wien)
„Martha Kurzweil am Ufer in Pont-Aven“ („Weiher“), ca. 1900, rückseitig bezeichnet: Max Kurzweil, mit handgeschriebenem Etikett: Am Ufer von Pont-Aven ..., Öl auf Leinwand, 112 x 201 cm, gerahmt

Erlös zu Gunsten Art for Future
Selected Works from the UniCredit Group

Literatur:
Fritz Novotny/Hubert Adolph. Max Kurzweil. Ein Maler der Wiener Secession, Verlag Jugend und Volk, 1969, Tafel 7 (ganzseitige Farbabbildung), Nr. 25 (ohne den Stempel des genannten Nachlasses)
Hubert Adolph-Paburg. Max Kurzweil - ein Maler der Jahrhundertwende. Alte und moderne Kunst, Jahrgang 11, Nr. 87, Wien
Juli/August, 1969, Seite 29, mit Abb. 3

Ausgestellt:
Berliner Secession, 1900, Nr. 991 (Klebezettel auf Keilrahmen)
23. Ausstellung der Secession Wien, 1905, Nr. 119
C.J. Wawra, 252. Kunstauktion, Versteigerung des künstlerischen Nachlass Max Kurzweils. Wien, 16. Oktober 1918, Seite 27, Los 88
Wien um 1900, Sezession Wien (Malerei und Plastik), 1964,
Nr. 74 - mit dem Titel „Weiher“ und der Notiz:
Dargestellt ist die Frau des Künstlers am Ufer eines Weihers in
der Bretagne.
Max Kurzweil. 1867–1916. 58. Wechselausstellung. Österreichische Galerie, Wien, 30. November 1965 – 15. März 1966, Seite 26, Nr. 29 und Farbtafel I.

Provenienz:
Auktion C. J. Wawra, 252. Kunstauktion, Versteigerung des künstlerischen Nachlass Max Kurzweils. Wien, 16. Oktober 1918, Los 88
Kunsthandel Ferdinand Spany
Dort im Jahr 1963 erworben

…Gegen 1900 entstanden zwei Gemälde großen Formats, die den Rang von Hauptwerken im Oeuvre kurzweils haben, auch deshalb, weil sie zwei Seiten seiner Kunst vollgültig repräsentieren. Das eine ist das Bildnis der Gattin des Künstlers am Ufer eines Waldteiches bei Pont-Aven (Abb. 7). In diesem dämmerigen Waldinterieur geht es nicht mehr um ausdrückliche Lichtmalerei im Sinn des erklärten Impressionismus, hier sind vielmehr die Farben selbst Ausdruck der Lichtstimmung. Die bindende Tonigkeit, die das Bild auszeichnet, ist nicht mehr die der älteren Malerei, in ihr dominiert eben nun mehr als dort ein Farbton von eigenem Gehalt, nicht mehr die grundsätzlich neutrale einigende Schattenfarbe des überlieferten Helldunkels. Noch ist freilich alles zurückhaltend, auch die Akzentsetzung in der Komposition des langgestreckten Bildrechtecks.

Aus der oben angeführten Literatur von Fritz Novotny / Hubert Adolph

Expertin: Mag. Elke Königseder Mag. Elke Königseder
+43-1-515 60-358

elke.koenigseder@dorotheum.at

24.11.2020 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 164.422,-
Schätzwert:
EUR 25.000,- bis EUR 35.000,-

Maximilian Kurzweil


(Bisenz 1867–1916 Wien)
„Martha Kurzweil am Ufer in Pont-Aven“ („Weiher“), ca. 1900, rückseitig bezeichnet: Max Kurzweil, mit handgeschriebenem Etikett: Am Ufer von Pont-Aven ..., Öl auf Leinwand, 112 x 201 cm, gerahmt

Erlös zu Gunsten Art for Future
Selected Works from the UniCredit Group

Literatur:
Fritz Novotny/Hubert Adolph. Max Kurzweil. Ein Maler der Wiener Secession, Verlag Jugend und Volk, 1969, Tafel 7 (ganzseitige Farbabbildung), Nr. 25 (ohne den Stempel des genannten Nachlasses)
Hubert Adolph-Paburg. Max Kurzweil - ein Maler der Jahrhundertwende. Alte und moderne Kunst, Jahrgang 11, Nr. 87, Wien
Juli/August, 1969, Seite 29, mit Abb. 3

Ausgestellt:
Berliner Secession, 1900, Nr. 991 (Klebezettel auf Keilrahmen)
23. Ausstellung der Secession Wien, 1905, Nr. 119
C.J. Wawra, 252. Kunstauktion, Versteigerung des künstlerischen Nachlass Max Kurzweils. Wien, 16. Oktober 1918, Seite 27, Los 88
Wien um 1900, Sezession Wien (Malerei und Plastik), 1964,
Nr. 74 - mit dem Titel „Weiher“ und der Notiz:
Dargestellt ist die Frau des Künstlers am Ufer eines Weihers in
der Bretagne.
Max Kurzweil. 1867–1916. 58. Wechselausstellung. Österreichische Galerie, Wien, 30. November 1965 – 15. März 1966, Seite 26, Nr. 29 und Farbtafel I.

Provenienz:
Auktion C. J. Wawra, 252. Kunstauktion, Versteigerung des künstlerischen Nachlass Max Kurzweils. Wien, 16. Oktober 1918, Los 88
Kunsthandel Ferdinand Spany
Dort im Jahr 1963 erworben

…Gegen 1900 entstanden zwei Gemälde großen Formats, die den Rang von Hauptwerken im Oeuvre kurzweils haben, auch deshalb, weil sie zwei Seiten seiner Kunst vollgültig repräsentieren. Das eine ist das Bildnis der Gattin des Künstlers am Ufer eines Waldteiches bei Pont-Aven (Abb. 7). In diesem dämmerigen Waldinterieur geht es nicht mehr um ausdrückliche Lichtmalerei im Sinn des erklärten Impressionismus, hier sind vielmehr die Farben selbst Ausdruck der Lichtstimmung. Die bindende Tonigkeit, die das Bild auszeichnet, ist nicht mehr die der älteren Malerei, in ihr dominiert eben nun mehr als dort ein Farbton von eigenem Gehalt, nicht mehr die grundsätzlich neutrale einigende Schattenfarbe des überlieferten Helldunkels. Noch ist freilich alles zurückhaltend, auch die Akzentsetzung in der Komposition des langgestreckten Bildrechtecks.

Aus der oben angeführten Literatur von Fritz Novotny / Hubert Adolph

Expertin: Mag. Elke Königseder Mag. Elke Königseder
+43-1-515 60-358

elke.koenigseder@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Klassische Moderne
Datum: 24.11.2020 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: online


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.