Sie nutzen einen veralteten Browser!

Um unsere Website voll funktionsfähig nutzen zu können, sollten Sie eine aktuelle Browserversion installieren. Eine Auflistung von empfohlenen Browserversionen finden Sie gleich hier.



Lot Nr. 37


Giacomo Balla *


(Turin 1871–1958 Rom)
Balla Auto, 1938, betitelt, datiert und gewidmet All'amico carissimo Baschieri, Pastelle und Tempera Halbkarton auf Karton, 59,5 x 41,5 cm, gerahmt

Wir danken Frau Elena Gigli für die Bestätigung der Authentizität und die Unterstützung bei der Katalogisierung dieses Werkes.

Provenienz:
Sammlung Giuseppe Baschieri Salvadori, Rom (Geschenk des Künstlers)
Europäische Privatsammlung

Ausgestellt:
Rom, Balla. Inventore, Mago Profeta, kuratiert von Elena Gigli, Gruppo Azimut, 1. – 31. Oktober 2013, Ausst.-Kat. o. S.

Literatur:
E. Balla, Con Balla, Edizioni Multhipla, Mailand 1986, Band III, S. 126, 228–229.

Das Selbstporträt mit dem Titel BALLA AUTO links unten wurde 1938 seinem Freund Doktor Giuseppe Baschieri Salvadori geschenkt, wie aus der Signierung am unteren Rand des Werkes hervorgeht. So schreibt die Tochter des Malers, Elica Balla, in ihren 1986 ihrem Vater gewidmeten Memoiren: „Mein Vater malte 1938 ein weiteres Selbstbildnis in blauer Jacke; dieses Werk in Tempera und Pastell war für seinen Freund Baschieri und besteht ausschließlich aus vibrierenden Farbstrichen“. Fünf Jahre später, mitten im Zweiten Weltkrieg, porträtierte Balla angesichts der Knappheit während der Kriegszeit seinen Freund Baschieri auf einer Tafel, die mit Holzleisten aus Obstkisten gerahmt war. Auch seine Tochter Elica spricht 1986 darüber: „Trotz allem arbeitete mein Vater weiter und malte einen Kopf von Signor Baschieri, einem alten Bekannten, der zurückgekommen war, um uns einem Herrn vorzustellen, der einige Bilder kaufen wollte [...]. Baschieri war ein nervöser Mann mit einem ausdrucksstarken Gesicht und daher für einen Porträtkünstler wie meinen Vater sehr interessant. Er malte ein sehr lebendiges und ausdrucksstarkes Porträt von ihm. Auf der Rückseite des Gemäldes findet man die handschriftliche Widmung: Sieben Posen - sehr wenig für ein so schwieriges Gesicht. 1938 schenkte mein Vater Signor Baschieri auch ein einzigartiges Selbstporträt in Tempera, das er eigens für ihn gemalt hatte. Mein Vater mochte ihn und schenkte sie ihm, glaube ich, weil er den Verkauf einiger seiner Bilder erleichtert hat.“ (Bd. III, S. 228-229).

Diese Arbeit wurde während der Recherchen für meine Dissertation über die Porträts und Selbstporträts von Giacomo Balla gefunden. Es wurde als unveröffentlichtes Werk in der Ausstellung „Balla -Inventore Mago Profeta“ gezeigt, die von der Azimut-Gesellschaft in ihrem römischen Hauptsitz im Jahr 2013 organisiert wurde.

Elena Gigli. Leiterin des Gigli-Archivs für die Werke von G. Balla.

Experte: Alessandro Rizzi Alessandro Rizzi
+39-02-303 52 41

alessandro.rizzi@dorotheum.it

24.11.2020 - 16:00

Schätzwert:
EUR 22.000,- bis EUR 32.000,-

Giacomo Balla *


(Turin 1871–1958 Rom)
Balla Auto, 1938, betitelt, datiert und gewidmet All'amico carissimo Baschieri, Pastelle und Tempera Halbkarton auf Karton, 59,5 x 41,5 cm, gerahmt

Wir danken Frau Elena Gigli für die Bestätigung der Authentizität und die Unterstützung bei der Katalogisierung dieses Werkes.

Provenienz:
Sammlung Giuseppe Baschieri Salvadori, Rom (Geschenk des Künstlers)
Europäische Privatsammlung

Ausgestellt:
Rom, Balla. Inventore, Mago Profeta, kuratiert von Elena Gigli, Gruppo Azimut, 1. – 31. Oktober 2013, Ausst.-Kat. o. S.

Literatur:
E. Balla, Con Balla, Edizioni Multhipla, Mailand 1986, Band III, S. 126, 228–229.

Das Selbstporträt mit dem Titel BALLA AUTO links unten wurde 1938 seinem Freund Doktor Giuseppe Baschieri Salvadori geschenkt, wie aus der Signierung am unteren Rand des Werkes hervorgeht. So schreibt die Tochter des Malers, Elica Balla, in ihren 1986 ihrem Vater gewidmeten Memoiren: „Mein Vater malte 1938 ein weiteres Selbstbildnis in blauer Jacke; dieses Werk in Tempera und Pastell war für seinen Freund Baschieri und besteht ausschließlich aus vibrierenden Farbstrichen“. Fünf Jahre später, mitten im Zweiten Weltkrieg, porträtierte Balla angesichts der Knappheit während der Kriegszeit seinen Freund Baschieri auf einer Tafel, die mit Holzleisten aus Obstkisten gerahmt war. Auch seine Tochter Elica spricht 1986 darüber: „Trotz allem arbeitete mein Vater weiter und malte einen Kopf von Signor Baschieri, einem alten Bekannten, der zurückgekommen war, um uns einem Herrn vorzustellen, der einige Bilder kaufen wollte [...]. Baschieri war ein nervöser Mann mit einem ausdrucksstarken Gesicht und daher für einen Porträtkünstler wie meinen Vater sehr interessant. Er malte ein sehr lebendiges und ausdrucksstarkes Porträt von ihm. Auf der Rückseite des Gemäldes findet man die handschriftliche Widmung: Sieben Posen - sehr wenig für ein so schwieriges Gesicht. 1938 schenkte mein Vater Signor Baschieri auch ein einzigartiges Selbstporträt in Tempera, das er eigens für ihn gemalt hatte. Mein Vater mochte ihn und schenkte sie ihm, glaube ich, weil er den Verkauf einiger seiner Bilder erleichtert hat.“ (Bd. III, S. 228-229).

Diese Arbeit wurde während der Recherchen für meine Dissertation über die Porträts und Selbstporträts von Giacomo Balla gefunden. Es wurde als unveröffentlichtes Werk in der Ausstellung „Balla -Inventore Mago Profeta“ gezeigt, die von der Azimut-Gesellschaft in ihrem römischen Hauptsitz im Jahr 2013 organisiert wurde.

Elena Gigli. Leiterin des Gigli-Archivs für die Werke von G. Balla.

Experte: Alessandro Rizzi Alessandro Rizzi
+39-02-303 52 41

alessandro.rizzi@dorotheum.it


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Klassische Moderne
Datum: 24.11.2020 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: online