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Lot Nr. 91


Alfons Walde *


(Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel)
Berta (die Schwester des Künstlers), ca. 1919, auf der Rückseite: Nachlassstempel und eine Studie zu einem Grabkreuz, datiert: Kitzbühel, 22. 4. 1918, Mischtechnik auf Papier (kleine Randrisse), 58 x 40 cm, gerahmt

Provenienz:
Nachlass des Künstlers, Kitzbühel
Privatsammlung, Tirol

Literatur:
vgl. Alfons Walde, Katalog zur Ausstellung, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck, 1976, Kat.-Nr. 45, mit Abb. S. 16

Alfons Waldes erstes Modell war seine Schwester Berta, mit der ihn zeitlebens eine enge Beziehung verband. Sie diente ihm als frühes Vorbild für seine Auseinandersetzung mit der weiblichen Figur. Typisch für Waldes Stil vor 1920 ist die Kombination von expressiver Farbigkeit mit einer von der Wiener Secession noch übernommenen linearen Flächigkeit. Spät-secessionistische Symbolik klingt in der Komposition nach, wenn die Figur, frontal in die Mitte des Bildes gesetzt, von einem angedeuteten Sternnimbus aus roten Farbfeldern eingebettet wird. Die Frau wird quasi zu einer Erscheinung, einem Traumbild, die den Betrachter lächelnd und mit ausgebreiteten Armen verheißungsvoll lockt.

Expertin: Dr. Marianne Hussl-Hörmann Dr. Marianne Hussl-Hörmann
+43-1-515 60-765

marianne.hussl-hoermann@dorotheum.at

24.11.2020 - 16:00

Schätzwert:
EUR 22.000,- bis EUR 30.000,-

Alfons Walde *


(Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel)
Berta (die Schwester des Künstlers), ca. 1919, auf der Rückseite: Nachlassstempel und eine Studie zu einem Grabkreuz, datiert: Kitzbühel, 22. 4. 1918, Mischtechnik auf Papier (kleine Randrisse), 58 x 40 cm, gerahmt

Provenienz:
Nachlass des Künstlers, Kitzbühel
Privatsammlung, Tirol

Literatur:
vgl. Alfons Walde, Katalog zur Ausstellung, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck, 1976, Kat.-Nr. 45, mit Abb. S. 16

Alfons Waldes erstes Modell war seine Schwester Berta, mit der ihn zeitlebens eine enge Beziehung verband. Sie diente ihm als frühes Vorbild für seine Auseinandersetzung mit der weiblichen Figur. Typisch für Waldes Stil vor 1920 ist die Kombination von expressiver Farbigkeit mit einer von der Wiener Secession noch übernommenen linearen Flächigkeit. Spät-secessionistische Symbolik klingt in der Komposition nach, wenn die Figur, frontal in die Mitte des Bildes gesetzt, von einem angedeuteten Sternnimbus aus roten Farbfeldern eingebettet wird. Die Frau wird quasi zu einer Erscheinung, einem Traumbild, die den Betrachter lächelnd und mit ausgebreiteten Armen verheißungsvoll lockt.

Expertin: Dr. Marianne Hussl-Hörmann Dr. Marianne Hussl-Hörmann
+43-1-515 60-765

marianne.hussl-hoermann@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Klassische Moderne
Datum: 24.11.2020 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: online