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Lot Nr. 40


Hokusai (1760-1849)


Fugata sanjrokkei. Jôshu Ushibori

(Die sechsunddreißig Ansichten des Fuju. Ushibori in Jôshû. Der Serien- und Bildtitel befindet sich in einer Kartusche oben links im Bild. Jôshû ist ein anderer Name für die Hitachi Provinz, nishiki-e, Signatur: zen Hokusai hitsu (wird auch übersetzt: saki no Hokusai Iitsu hitsu). Die Signatur befindet sich rechts neben der Serien- und Bildkartusche, Verleger: Eijudô, das ist Iseya Sanjirô. Das Verlagssiegel befindet sich unten rechts im Blatt. Zensursiegel kiwame, nishiki-e. Es befindet sich über dem Verlagssiegel. Ursprünglich wurde die Grundplatte (Strichplatte) dieses Holzschnittes in Blau gedruckt, wie es auf den Blättern des Metropolitan Museum of Art, N.Y. Nr. JP2565 (The Howard Mansfield Collection) und dem bei Forrer, Matthi; Hokusai. Prints und Drawings, München 1191, Nr. 19 (Mann Collection) zu sehen ist. Der Fu-ji wurde ursprünglich ebenfalls mit Blau überdruckt, wie das Blatt in abgestuften Blautönen angelegt ist (aizu-rie). Die Grundplatte scheint bei dem Gordon Friese, Dortmund, als Fotografie vorliegenden Blatt in Schwarz gedruckt worden zu sein. Sein Druckbild ist sauber. Lediglich der Rahmen der Kartusche zeigt Ausbrüche. Ansonsten entspricht es den zwei genannten Quellen und ist deshalb seltener, früher Abzug zu klassifizieren. Das Blatt ist am Unterrand beschnitten. Die Ecken sind beschmutzt und berieben, teils wellig. Das Blatt zeigt eine Längsfalte in der Mitte, die rückseitig verstärkt wurde. Das Blatt ist hinterlegt. Bei späteren Abzügen wird das Blatt mit Blau, Grün und Gelb gedruckt. Es ergibt sich bald ein Schaden im Druckstock für das Schilf, links unterhalb der Mitte des Fuji (zeigt sich als weiße diagonale Schramme im Schilf). Auf noch späteren Abzügen wurden die Siegel entfernt. Der Schaden am Druckstock scheint am Ende der Druckperiode ausgebessert worden zu sein, 24,2 x 36,5 cm, (Passep.), (CT)

Expertin: Mag. Christina Tolar Mag. Christina Tolar
+43-1-515 60-533

christina.tolar@dorotheum.at

12.04.2021 - 15:06

Erzielter Preis: **
EUR 15.300,-
Startpreis:
EUR 5.000,-

Hokusai (1760-1849)


Fugata sanjrokkei. Jôshu Ushibori

(Die sechsunddreißig Ansichten des Fuju. Ushibori in Jôshû. Der Serien- und Bildtitel befindet sich in einer Kartusche oben links im Bild. Jôshû ist ein anderer Name für die Hitachi Provinz, nishiki-e, Signatur: zen Hokusai hitsu (wird auch übersetzt: saki no Hokusai Iitsu hitsu). Die Signatur befindet sich rechts neben der Serien- und Bildkartusche, Verleger: Eijudô, das ist Iseya Sanjirô. Das Verlagssiegel befindet sich unten rechts im Blatt. Zensursiegel kiwame, nishiki-e. Es befindet sich über dem Verlagssiegel. Ursprünglich wurde die Grundplatte (Strichplatte) dieses Holzschnittes in Blau gedruckt, wie es auf den Blättern des Metropolitan Museum of Art, N.Y. Nr. JP2565 (The Howard Mansfield Collection) und dem bei Forrer, Matthi; Hokusai. Prints und Drawings, München 1191, Nr. 19 (Mann Collection) zu sehen ist. Der Fu-ji wurde ursprünglich ebenfalls mit Blau überdruckt, wie das Blatt in abgestuften Blautönen angelegt ist (aizu-rie). Die Grundplatte scheint bei dem Gordon Friese, Dortmund, als Fotografie vorliegenden Blatt in Schwarz gedruckt worden zu sein. Sein Druckbild ist sauber. Lediglich der Rahmen der Kartusche zeigt Ausbrüche. Ansonsten entspricht es den zwei genannten Quellen und ist deshalb seltener, früher Abzug zu klassifizieren. Das Blatt ist am Unterrand beschnitten. Die Ecken sind beschmutzt und berieben, teils wellig. Das Blatt zeigt eine Längsfalte in der Mitte, die rückseitig verstärkt wurde. Das Blatt ist hinterlegt. Bei späteren Abzügen wird das Blatt mit Blau, Grün und Gelb gedruckt. Es ergibt sich bald ein Schaden im Druckstock für das Schilf, links unterhalb der Mitte des Fuji (zeigt sich als weiße diagonale Schramme im Schilf). Auf noch späteren Abzügen wurden die Siegel entfernt. Der Schaden am Druckstock scheint am Ende der Druckperiode ausgebessert worden zu sein, 24,2 x 36,5 cm, (Passep.), (CT)

Expertin: Mag. Christina Tolar Mag. Christina Tolar
+43-1-515 60-533

christina.tolar@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Asiatika, Antiquitäten und Möbel
Datum: 12.04.2021 - 15:06
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: online


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.