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Lot Nr. 33


Christian Johannes Wilberg


(Havelberg 1839-1882 Paris)
Ideale Landschaft mit dorischem Tempel im Abendlicht, signiert (geritzt) Ch. Wilberg, Öl auf Leinwand auf Platte, 18,5 x 30 cm, gerahmt, (KN)

Gegenstück zu Los 34

Das erfolgreichste Sujet des Berliner Malers Christian Wilberg waren seine idealisierten, antikisierenden Landschaften und italienische Architekturbilder. Nach einer Ausbildung bei Eduard Pape in Berlin, fand er auf einer zweijährigen Italienreise seine ersten, wichtigen Impulse. 1879 begleitete er dann den Berliner Archäologen und Direktor der Antikensammlung Alexander Conze zu einer ausgedehnten Exkursion nach Pergamon, dem Forschungsschwerpunkt Conzes. Durch die über hundert dort entstandenen Skizzen, die sowohl genaue Studien der archäologische Überreste wie auch ideale Rekonstruktionszeichnungen der antiken Tempelanlagen umfassten, erweitere er sein Repertoire entscheidend. Zurück in Berlin führte er im Café Bauer unter den Linden, dem berühmten Grand Café und Künstlertreffpunkt der Gründerzeit, großformatige Wandgemälde mit antikisierenden Ideallandschaften aus, die von Zeitgenossen sehr beachtet wurden. Es folgten weitere Aufträge für Wandgemälde in privaten Palais-Neubauten (Palais Pringsheim, Palais Thiele-Winkler) an der repräsentativen Wilhelmstraße, dem politischen Herzen Berlins.
Bei den hier gezeigten zwei Ölskizzen (Los 33 und 34) könnte es sich um Bozzetti für ebensolche Wandbilder handeln. Sie überzeugen durch den frischen, schnellen und flüssigen Pinselduktus und ihre stimmige Atmosphäre. (KN)

06.05.2021 - 15:05

Schätzwert:
EUR 1.400,- bis EUR 2.000,-
Startpreis:
EUR 1.200,-

Christian Johannes Wilberg


(Havelberg 1839-1882 Paris)
Ideale Landschaft mit dorischem Tempel im Abendlicht, signiert (geritzt) Ch. Wilberg, Öl auf Leinwand auf Platte, 18,5 x 30 cm, gerahmt, (KN)

Gegenstück zu Los 34

Das erfolgreichste Sujet des Berliner Malers Christian Wilberg waren seine idealisierten, antikisierenden Landschaften und italienische Architekturbilder. Nach einer Ausbildung bei Eduard Pape in Berlin, fand er auf einer zweijährigen Italienreise seine ersten, wichtigen Impulse. 1879 begleitete er dann den Berliner Archäologen und Direktor der Antikensammlung Alexander Conze zu einer ausgedehnten Exkursion nach Pergamon, dem Forschungsschwerpunkt Conzes. Durch die über hundert dort entstandenen Skizzen, die sowohl genaue Studien der archäologische Überreste wie auch ideale Rekonstruktionszeichnungen der antiken Tempelanlagen umfassten, erweitere er sein Repertoire entscheidend. Zurück in Berlin führte er im Café Bauer unter den Linden, dem berühmten Grand Café und Künstlertreffpunkt der Gründerzeit, großformatige Wandgemälde mit antikisierenden Ideallandschaften aus, die von Zeitgenossen sehr beachtet wurden. Es folgten weitere Aufträge für Wandgemälde in privaten Palais-Neubauten (Palais Pringsheim, Palais Thiele-Winkler) an der repräsentativen Wilhelmstraße, dem politischen Herzen Berlins.
Bei den hier gezeigten zwei Ölskizzen (Los 33 und 34) könnte es sich um Bozzetti für ebensolche Wandbilder handeln. Sie überzeugen durch den frischen, schnellen und flüssigen Pinselduktus und ihre stimmige Atmosphäre. (KN)


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Ölgemälde und Aquarelle des 19. Jahrhunderts
Datum: 06.05.2021 - 15:05
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 03.05. - 06.05.2021