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Lot Nr. 73


Gyula Agghazy


(Dombovar 1850-1919 Budapest)
Tanzvergnügen am Markttag, signiert, datiert Agghazy Gyula 1882, Öl auf Leinwand, 157 x 226 cm, gerahmt, (Rei)

Vergleiche:
Friedrich von Boetticher, Malerwerke des 19. Jahrhunderts, Hofheim am Taunus 1979, Bd. I, 1, S. 21, Nr. 3

Der ungarische Genremaler Gyula Aggházy teilte eine große Begeisterung für Musik und die Malerei, sodass er vorerst nach seinem Studium am Konservatorium in Budapest als Violinist am Nationaltheater eine Anstellung fand. Danach ging er von 1869-71 nach Wien um an der Akademie Malerei zu studieren worauf seine weitere künstlerische Ausbildung von 1871-74 in München folgte. 1874 kehrte er nach Ungarn zurück und reiste nach einem Aufenthalt in Szolnok weiter nach Paris, wo er als Schüler von Mihály von Munkácsy tätig war. Ab 1897 hatte er eine Professur an der Hochschule für Bildende Kunst in Budapest inne.
Seine Genreszenen zeigen das ungarische Volksleben und weisen Elemente der Szolnoker Schule auf, deren Stil sich von akademischen Konventionen löste und ein hohes Maß an Emotionen in den Bildern vermittelt. (JP)

Expertin: Mag. Dimitra Reimüller Mag. Dimitra Reimüller
+43-1-515 60-355

19c.paintings@dorotheum.at

06.05.2021 - 15:11

Schätzwert:
EUR 15.000,- bis EUR 20.000,-
Startpreis:
EUR 15.000,-

Gyula Agghazy


(Dombovar 1850-1919 Budapest)
Tanzvergnügen am Markttag, signiert, datiert Agghazy Gyula 1882, Öl auf Leinwand, 157 x 226 cm, gerahmt, (Rei)

Vergleiche:
Friedrich von Boetticher, Malerwerke des 19. Jahrhunderts, Hofheim am Taunus 1979, Bd. I, 1, S. 21, Nr. 3

Der ungarische Genremaler Gyula Aggházy teilte eine große Begeisterung für Musik und die Malerei, sodass er vorerst nach seinem Studium am Konservatorium in Budapest als Violinist am Nationaltheater eine Anstellung fand. Danach ging er von 1869-71 nach Wien um an der Akademie Malerei zu studieren worauf seine weitere künstlerische Ausbildung von 1871-74 in München folgte. 1874 kehrte er nach Ungarn zurück und reiste nach einem Aufenthalt in Szolnok weiter nach Paris, wo er als Schüler von Mihály von Munkácsy tätig war. Ab 1897 hatte er eine Professur an der Hochschule für Bildende Kunst in Budapest inne.
Seine Genreszenen zeigen das ungarische Volksleben und weisen Elemente der Szolnoker Schule auf, deren Stil sich von akademischen Konventionen löste und ein hohes Maß an Emotionen in den Bildern vermittelt. (JP)

Expertin: Mag. Dimitra Reimüller Mag. Dimitra Reimüller
+43-1-515 60-355

19c.paintings@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Ölgemälde und Aquarelle des 19. Jahrhunderts
Datum: 06.05.2021 - 15:11
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 03.05. - 06.05.2021