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Lot Nr. 53


Werkstatt des Peter Paul Rubens und Peter Paul Rubens


(Siegen 1577–1640 Antwerpen)
Zankende Bauern beim Kartenspiel,
Öl auf Holz, 73,2 x 104,6 cm, gerahmt

Provenienz:
Familie Scharpé, Brügge;
Sammlung Anton (Tony) Herbert Scharpé (1902–1959), Kortrijk;
Fernand Talpe (1898–1986), Kortrijk;
dessen Erben;
Auktion, Christie’s, Amsterdam, 6. November 2000, Lot 68 (als nach Rubens);
dort erworben durch den jetzigen Besitzer

Das vorliegende Gemälde, ein lebhaftes Gezänk unter Bauern beim Kartenspiel darstellend, ist ein herausragendes Beispiel für ein Werk aus der Werkstatt Peter Paul Rubens mit von Rubens in der finalen Phase selbst ausgeführten Pinselstrichen im Bereich der Köpfe, Gesichter und Hände der Hauptfiguren zwecks Steigerung der Lebendigkeit und Ausdruckskraft des Werks.

Die von Andrea Seim durchgeführte dendrochronologische Untersuchung der Eichentafel hat bestätigt, dass der letzte Kernholzring aus dem Jahr 1606 datiert, was eine Entstehung frühestens ab 1612 zulässt. Von den Eigenschaften her besteht eine enge Verwandtschaft zur Tafel, die für die Bauernhochzeit von Pieter Brueghel dem Jüngeren (1564–1638) zum Einsatz kam, entstanden in den 1610er- bis 1620er-Jahren (72 x 104 cm, Nationalmuseum, Stockholm, Inv.-Nr. NM 2020).

Rubens stellt hier eine ausdrucksstarke Balgerei unter Bauern dar, mit wirbelnden Dreschflegeln, fliegenden Fäusten und verstreuten Spielkarten. Ein Bierfass schließt die Komposition links ab, während rechts unten ein verlassener Krug und eine umgestürzte Bank eine Szene trunkenen Exzesses von Brueghel’schen Ausmaßen charakterisieren. Tatsächlich leitet sich die vorliegende Komposition der Zankenden Bauern beim Kartenspiel von einem Prototyp Pieter Brueghels des Älteren (um 1525/30–1569) ab, den die heutige Wissenschaft für jenes Bild hält, das sich einst in der Dresdener Gemäldegalerie befand und im Zweiten Weltkrieg verlorenging (Abb. 1). Aufgrund der Beschreibung in einem Brief, den Thomas Howard, der 14. Earl von Arundel um 1631 an den Händler Lionel Wake in Antwerpen richtete, geht man davon aus, dass es sich um Brueghels letztes Gemälde gehandelt haben muss, das bei seinem Tod 1569 unfertig zurückgeblieben war und in der Folge von Gillis Mostaert (1528–1598) vollendet wurde. Vermutlich erbte es Jan Brueghel der Ältere (1568–1625), von dem man glaubt, dass er den Pferdewagen vor dem im Hintergrund erscheinenden Dorf hinzugefügt hat. Nach Jans Tod wurde das Bild von Arundel erworben und 1665 in Amsterdam in der Nachlassauktion seiner Witwe Alethea Talbot, der Gräfin von Arundel (1585–1654), verkauft.

Das vorliegende und bis dato unpublizierte Gemälde tauchte zum ersten Mal in einer Auktion in Amsterdam im Jahr 2000 auf, nachdem es lange in einer Privatsammlung in Belgien verborgen geblieben war. Das Bild wurde im Rubenianum im Original geprüft. Technische Aspekte wie die streifige weiße Grundierung der Tafel und der expressive Hintergrund, ein typisches Merkmal des von Rubens beschäftigten Landschaftsspezialisten Wildens (1586–1653), haben die Entstehung in Rubens’ Werkstatt bestätigt. Die retuschierenden gelblichen Pinselstriche im Bereich der Hände und Gesichter der einzelnen Bauern sind zudem charakteristisch für Rubens’ eigene markante Pinselschrift.

Die Beliebtheit dieser eindrucksvollen Komposition mit der großen Mittelgruppe taumelnder und stürzender Figuren und ihrer ausdrucksstarken Rauferei wird durch die Existenz zahlreicher danach entstandener Kopien belegt. Wie K. Belkin (Rubens: Copies and Adaptations from Renaissance and Later Artists: German and Netherlandish Artists, in: Corpus Rubenianum Ludwig Burchard, 2009, I, S. 190) ausgeführt hat, teilen sich diese Kopien in zwei Gruppen; die erste bilden jene, die von Pieter Brueghel II. selbst stammen oder mit ihm in Verbindung stehen (siehe dazu K. Ertz, Pieter Brueghel der Jüngere 1564–1637/8, die Gemälde mit kritischem Oeuvrekatalog, 1988/2000, II, Kat.-Nr. 1054/88); die zweite Gruppe jene mit rubenesken Merkmalen, wie sie das vorliegende Gemälde aufweist.

Rubens’ Interesse an Brueghels Bildfindung bestätigt sich durch eine Kopie, die im nach seinem Tod im Jahr 1640 erstellen Inventarverzeichnis unter Nr. 143 Erwähnung findet: „Un Combat des paysans faict après un dessein du vieux Breugel“ [„Ein Kampf unter Bauern, entstanden nach einem Entwurf des älteren Brueghel“]. Es handelt sich dabei womöglich um die Skizze (Öl auf Holz, 36,5 x 46 cm), die einst zur Sammlung Ludwig Burchards in London gehörte, kürzlich wieder aufgetaucht ist und sich derzeit als Leihgabe im Rubenshuis in Antwerpen befindet (K. Belkin 2009, Kat.-Nr. 90, Abb. 258).

Das vorliegende Gemälde gehört zu einer kleinen Gruppe von Kopien im mittleren Kabinettformat aus Rubens’ Werkstatt, die sich durch bedeutende Veränderungen gegenüber der Urfassung auszeichnen. Es sind dies ein insgesamt dramatischerer Figurenstil und ausdrucksstärkere Physiognomien, unterstrichen durch zerrauftes Haar und breitere Beine und Füße. Der Angreifer mit dem Dreschflegel hat einen Voll- und Schnurrbart bekommen, und die Frau rechts ist im Begriff, ihren Schleier zu verlieren, während sie von einer Heugabel zurückgedrängt wird. Von jenem Mann, der das Handgelenk der Frau mit dem Krug umfasst, ist kein linker Fuß zu sehen. Alle diese Merkmale zeigen sich auch im seitenverkehrten Stich (Abb. 2) von Lucas Vorsterman (K. Belkin 2009, Abb. 256).

Auf dem vorliegenden Bild hat Rubens die Ausdruckskraft der einzelnen Bauern noch hervorgehoben, indem er das Gesicht und die Hand der Alten mit dem Krug, Kopf, Gesicht und Hand des Mannes neben ihr, Gesicht und Haar des Mannes mit dem Dreschflegel und die Hand der Frau rechts mit einem hellen Gelbton retuschiert hat. Solche Interventionen des Meisters wurden auch bei dem heute in einer Schweizer Privatsammlung befindlichen Gemälde beobachtet, das eine versuchsweise Zuschreibung an Jan Breughel I. trägt (Öl auf Holz, 94 x 124 cm; siehe K. Belkin 2009, Kat.-Nr. 91, Abb. 259).

Bei dem ehemals in den Staatlichen Museen zu Berlin befindlichen Gemälde, dessen aktueller Aufbewahrungsort nicht bekannt ist, wurden Rubens’ Retuschen offenbar bei einer Restaurierung entfernt und sind daher nun verloren (Öl auf Holz, 74,5 x 105,5 cm; siehe K. Belkin 2009, Kat.-Nr. 92, Abb. 260/1).

Im letzten Ausführungsstadium vom Meister vorgenommene Retuschen waren in der Werkstatt Rubens’ eine übliche Vorgangsweise. Diese von Rubens gesetzten Pinselstriche waren dazu gedacht, dem fertigen Gemälde einen virtuosen letzten Schliff zu geben und die Ausdruckskraft noch zu steigern. Beim vorliegenden Gemälde lässt dieses Retuschieren nicht nur Rubens’ stets spielerischen Wettstreit mit seinen berühmten Vorgängern erkennen, bei dem es darum ging, deren Werke zu „verbessern“, sondern auch seine freie Erfindungsgabe. Auf ähnliche Weise interpretierte Rubens auch Kompositionen von Brueghels Zeitgenossen Maerten van Cleve (um 1527–1581) um. Ob die vorliegende Komposition in Antwerpens Herrschaftshäusern nun mit der Absicht aufgehängt wurde, einen moralisierenden Unterton sprechen zu lassen, der vor den Gefahren des Trinkens und Spielens warnte, oder ob bloß humorvoller Gesprächsstoff geliefert werden sollte: Das vorliegende Gemälde bleibt ein einzigartiges Zeugnis von Rubens’ persönlichem Geschmack als Sammler, aber auch von seiner brillanten Gabe, die künstlerischen Motive einer vorangegangenen Generation weiterzuentwickeln und umzuwidmen.

Die Vergleichsabbildungen finden Sie im Printkatalog.

Experte: Damian Brenninkmeyer Damian Brenninkmeyer
+43 1 515 60 312

oldmasters@dorotheum.com

08.06.2021 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 198.500,-
Schätzwert:
EUR 200.000,- bis EUR 300.000,-

Werkstatt des Peter Paul Rubens und Peter Paul Rubens


(Siegen 1577–1640 Antwerpen)
Zankende Bauern beim Kartenspiel,
Öl auf Holz, 73,2 x 104,6 cm, gerahmt

Provenienz:
Familie Scharpé, Brügge;
Sammlung Anton (Tony) Herbert Scharpé (1902–1959), Kortrijk;
Fernand Talpe (1898–1986), Kortrijk;
dessen Erben;
Auktion, Christie’s, Amsterdam, 6. November 2000, Lot 68 (als nach Rubens);
dort erworben durch den jetzigen Besitzer

Das vorliegende Gemälde, ein lebhaftes Gezänk unter Bauern beim Kartenspiel darstellend, ist ein herausragendes Beispiel für ein Werk aus der Werkstatt Peter Paul Rubens mit von Rubens in der finalen Phase selbst ausgeführten Pinselstrichen im Bereich der Köpfe, Gesichter und Hände der Hauptfiguren zwecks Steigerung der Lebendigkeit und Ausdruckskraft des Werks.

Die von Andrea Seim durchgeführte dendrochronologische Untersuchung der Eichentafel hat bestätigt, dass der letzte Kernholzring aus dem Jahr 1606 datiert, was eine Entstehung frühestens ab 1612 zulässt. Von den Eigenschaften her besteht eine enge Verwandtschaft zur Tafel, die für die Bauernhochzeit von Pieter Brueghel dem Jüngeren (1564–1638) zum Einsatz kam, entstanden in den 1610er- bis 1620er-Jahren (72 x 104 cm, Nationalmuseum, Stockholm, Inv.-Nr. NM 2020).

Rubens stellt hier eine ausdrucksstarke Balgerei unter Bauern dar, mit wirbelnden Dreschflegeln, fliegenden Fäusten und verstreuten Spielkarten. Ein Bierfass schließt die Komposition links ab, während rechts unten ein verlassener Krug und eine umgestürzte Bank eine Szene trunkenen Exzesses von Brueghel’schen Ausmaßen charakterisieren. Tatsächlich leitet sich die vorliegende Komposition der Zankenden Bauern beim Kartenspiel von einem Prototyp Pieter Brueghels des Älteren (um 1525/30–1569) ab, den die heutige Wissenschaft für jenes Bild hält, das sich einst in der Dresdener Gemäldegalerie befand und im Zweiten Weltkrieg verlorenging (Abb. 1). Aufgrund der Beschreibung in einem Brief, den Thomas Howard, der 14. Earl von Arundel um 1631 an den Händler Lionel Wake in Antwerpen richtete, geht man davon aus, dass es sich um Brueghels letztes Gemälde gehandelt haben muss, das bei seinem Tod 1569 unfertig zurückgeblieben war und in der Folge von Gillis Mostaert (1528–1598) vollendet wurde. Vermutlich erbte es Jan Brueghel der Ältere (1568–1625), von dem man glaubt, dass er den Pferdewagen vor dem im Hintergrund erscheinenden Dorf hinzugefügt hat. Nach Jans Tod wurde das Bild von Arundel erworben und 1665 in Amsterdam in der Nachlassauktion seiner Witwe Alethea Talbot, der Gräfin von Arundel (1585–1654), verkauft.

Das vorliegende und bis dato unpublizierte Gemälde tauchte zum ersten Mal in einer Auktion in Amsterdam im Jahr 2000 auf, nachdem es lange in einer Privatsammlung in Belgien verborgen geblieben war. Das Bild wurde im Rubenianum im Original geprüft. Technische Aspekte wie die streifige weiße Grundierung der Tafel und der expressive Hintergrund, ein typisches Merkmal des von Rubens beschäftigten Landschaftsspezialisten Wildens (1586–1653), haben die Entstehung in Rubens’ Werkstatt bestätigt. Die retuschierenden gelblichen Pinselstriche im Bereich der Hände und Gesichter der einzelnen Bauern sind zudem charakteristisch für Rubens’ eigene markante Pinselschrift.

Die Beliebtheit dieser eindrucksvollen Komposition mit der großen Mittelgruppe taumelnder und stürzender Figuren und ihrer ausdrucksstarken Rauferei wird durch die Existenz zahlreicher danach entstandener Kopien belegt. Wie K. Belkin (Rubens: Copies and Adaptations from Renaissance and Later Artists: German and Netherlandish Artists, in: Corpus Rubenianum Ludwig Burchard, 2009, I, S. 190) ausgeführt hat, teilen sich diese Kopien in zwei Gruppen; die erste bilden jene, die von Pieter Brueghel II. selbst stammen oder mit ihm in Verbindung stehen (siehe dazu K. Ertz, Pieter Brueghel der Jüngere 1564–1637/8, die Gemälde mit kritischem Oeuvrekatalog, 1988/2000, II, Kat.-Nr. 1054/88); die zweite Gruppe jene mit rubenesken Merkmalen, wie sie das vorliegende Gemälde aufweist.

Rubens’ Interesse an Brueghels Bildfindung bestätigt sich durch eine Kopie, die im nach seinem Tod im Jahr 1640 erstellen Inventarverzeichnis unter Nr. 143 Erwähnung findet: „Un Combat des paysans faict après un dessein du vieux Breugel“ [„Ein Kampf unter Bauern, entstanden nach einem Entwurf des älteren Brueghel“]. Es handelt sich dabei womöglich um die Skizze (Öl auf Holz, 36,5 x 46 cm), die einst zur Sammlung Ludwig Burchards in London gehörte, kürzlich wieder aufgetaucht ist und sich derzeit als Leihgabe im Rubenshuis in Antwerpen befindet (K. Belkin 2009, Kat.-Nr. 90, Abb. 258).

Das vorliegende Gemälde gehört zu einer kleinen Gruppe von Kopien im mittleren Kabinettformat aus Rubens’ Werkstatt, die sich durch bedeutende Veränderungen gegenüber der Urfassung auszeichnen. Es sind dies ein insgesamt dramatischerer Figurenstil und ausdrucksstärkere Physiognomien, unterstrichen durch zerrauftes Haar und breitere Beine und Füße. Der Angreifer mit dem Dreschflegel hat einen Voll- und Schnurrbart bekommen, und die Frau rechts ist im Begriff, ihren Schleier zu verlieren, während sie von einer Heugabel zurückgedrängt wird. Von jenem Mann, der das Handgelenk der Frau mit dem Krug umfasst, ist kein linker Fuß zu sehen. Alle diese Merkmale zeigen sich auch im seitenverkehrten Stich (Abb. 2) von Lucas Vorsterman (K. Belkin 2009, Abb. 256).

Auf dem vorliegenden Bild hat Rubens die Ausdruckskraft der einzelnen Bauern noch hervorgehoben, indem er das Gesicht und die Hand der Alten mit dem Krug, Kopf, Gesicht und Hand des Mannes neben ihr, Gesicht und Haar des Mannes mit dem Dreschflegel und die Hand der Frau rechts mit einem hellen Gelbton retuschiert hat. Solche Interventionen des Meisters wurden auch bei dem heute in einer Schweizer Privatsammlung befindlichen Gemälde beobachtet, das eine versuchsweise Zuschreibung an Jan Breughel I. trägt (Öl auf Holz, 94 x 124 cm; siehe K. Belkin 2009, Kat.-Nr. 91, Abb. 259).

Bei dem ehemals in den Staatlichen Museen zu Berlin befindlichen Gemälde, dessen aktueller Aufbewahrungsort nicht bekannt ist, wurden Rubens’ Retuschen offenbar bei einer Restaurierung entfernt und sind daher nun verloren (Öl auf Holz, 74,5 x 105,5 cm; siehe K. Belkin 2009, Kat.-Nr. 92, Abb. 260/1).

Im letzten Ausführungsstadium vom Meister vorgenommene Retuschen waren in der Werkstatt Rubens’ eine übliche Vorgangsweise. Diese von Rubens gesetzten Pinselstriche waren dazu gedacht, dem fertigen Gemälde einen virtuosen letzten Schliff zu geben und die Ausdruckskraft noch zu steigern. Beim vorliegenden Gemälde lässt dieses Retuschieren nicht nur Rubens’ stets spielerischen Wettstreit mit seinen berühmten Vorgängern erkennen, bei dem es darum ging, deren Werke zu „verbessern“, sondern auch seine freie Erfindungsgabe. Auf ähnliche Weise interpretierte Rubens auch Kompositionen von Brueghels Zeitgenossen Maerten van Cleve (um 1527–1581) um. Ob die vorliegende Komposition in Antwerpens Herrschaftshäusern nun mit der Absicht aufgehängt wurde, einen moralisierenden Unterton sprechen zu lassen, der vor den Gefahren des Trinkens und Spielens warnte, oder ob bloß humorvoller Gesprächsstoff geliefert werden sollte: Das vorliegende Gemälde bleibt ein einzigartiges Zeugnis von Rubens’ persönlichem Geschmack als Sammler, aber auch von seiner brillanten Gabe, die künstlerischen Motive einer vorangegangenen Generation weiterzuentwickeln und umzuwidmen.

Die Vergleichsabbildungen finden Sie im Printkatalog.

Experte: Damian Brenninkmeyer Damian Brenninkmeyer
+43 1 515 60 312

oldmasters@dorotheum.com


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
old.masters@dorotheum.at

+43 1 515 60 403
Auktion: Alte Meister I
Datum: 08.06.2021 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 29.05. - 08.06.2021


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

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