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Lot Nr. 56 -


George Grosz *


(Berlin 1893–1959)
Blinder Krüppel, 1923, signiert, datiert Grosz 23, betitelt Cripple (wohl von fremder Hand), Aquarell, schwarze sowie farbige Kreide, Bleistift auf Velin, 64,7 x 52,3 cm, gerahmt

Zertifikat:
Ralph Jentsch, Berlin/Rom 16. April 2020
Die vorliegende Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Arbeiten auf Papier von George Grosz aufgenommen.

Provenienz:
Atelier des Künstlers, Berlin (1923)
Galerie Felchtheim, Düsseldorf (1930)
Associated American Artists Gallery, New York
Nachlass Elsbeth Bothe, Baltimore, USA
Galerie Ronny Van de Velde, Knokke-Heist, Belgien
Europäische Privatsammlung - dort im Jahr 2013 vom Vorbesitzer erworben

Ausgestellt/Ausst.-Kat.:
Galerie Felchtheim Düsseldorf, Oktober 1930, George Grosz, Ölgemälde und Aquarelle, Kat.-Nr. 41
Musée Félicien Rops, George Grosz, 1893–1959. Un Grand Non, Grosz le Visionnaire, 21.9.2013 – 5.1.2014, Kat.-Nr. 43 (Abb. S. 191 und 284)
Musée du Temps, Besancon, 6.12.2014 – 15.3.2015, S. 79; S. 110, Kat. Nr. 29
Galerie Ronny Van de Velde, Knocke, Raw War, 5.12.201 5–18.1.2016, S. 74f (Abb.)
Kaserne Dossin, Malines/Mecheln, The art of War, 22.10.2017 – 7.1.2018, p. 141 (Abb.)

Das Werk „Blinder Krüppel“ von George Grosz entstand in den Goldenen Zwanziger Jahren in der Weimarer Republik. In einer Zeit in der die neue Kunstströmung der Neuen Sachlichkeit auf die sozialen und politischen Missstände des Landes reagierte. Die Künstler begannen diese Auswüchse visuell einzufangen. So beschrieb auch Grosz seine Beobachtungen des alltäglichen Lebens: „Als ich begann, die Welt zu erleben, da entdeckte ich bald, dass es mit der Buntheit, dem Glanz und vor allem mit meinen Mitmenschen nicht weit her war.“ (Presler, G.: Glanz und Elend der 20er Jahre. Die Malerei der Neuen Sachlichkeit, Köln 1992, S. 52.)

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de

22.06.2021 - 16:00

Schätzwert:
EUR 60.000,- bis EUR 70.000,-

George Grosz *


(Berlin 1893–1959)
Blinder Krüppel, 1923, signiert, datiert Grosz 23, betitelt Cripple (wohl von fremder Hand), Aquarell, schwarze sowie farbige Kreide, Bleistift auf Velin, 64,7 x 52,3 cm, gerahmt

Zertifikat:
Ralph Jentsch, Berlin/Rom 16. April 2020
Die vorliegende Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Arbeiten auf Papier von George Grosz aufgenommen.

Provenienz:
Atelier des Künstlers, Berlin (1923)
Galerie Felchtheim, Düsseldorf (1930)
Associated American Artists Gallery, New York
Nachlass Elsbeth Bothe, Baltimore, USA
Galerie Ronny Van de Velde, Knokke-Heist, Belgien
Europäische Privatsammlung - dort im Jahr 2013 vom Vorbesitzer erworben

Ausgestellt/Ausst.-Kat.:
Galerie Felchtheim Düsseldorf, Oktober 1930, George Grosz, Ölgemälde und Aquarelle, Kat.-Nr. 41
Musée Félicien Rops, George Grosz, 1893–1959. Un Grand Non, Grosz le Visionnaire, 21.9.2013 – 5.1.2014, Kat.-Nr. 43 (Abb. S. 191 und 284)
Musée du Temps, Besancon, 6.12.2014 – 15.3.2015, S. 79; S. 110, Kat. Nr. 29
Galerie Ronny Van de Velde, Knocke, Raw War, 5.12.201 5–18.1.2016, S. 74f (Abb.)
Kaserne Dossin, Malines/Mecheln, The art of War, 22.10.2017 – 7.1.2018, p. 141 (Abb.)

Das Werk „Blinder Krüppel“ von George Grosz entstand in den Goldenen Zwanziger Jahren in der Weimarer Republik. In einer Zeit in der die neue Kunstströmung der Neuen Sachlichkeit auf die sozialen und politischen Missstände des Landes reagierte. Die Künstler begannen diese Auswüchse visuell einzufangen. So beschrieb auch Grosz seine Beobachtungen des alltäglichen Lebens: „Als ich begann, die Welt zu erleben, da entdeckte ich bald, dass es mit der Buntheit, dem Glanz und vor allem mit meinen Mitmenschen nicht weit her war.“ (Presler, G.: Glanz und Elend der 20er Jahre. Die Malerei der Neuen Sachlichkeit, Köln 1992, S. 52.)

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Moderne
Datum: 22.06.2021 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 17.06. - 22.06.2021