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Lot Nr. 64 V


1965 Porsche 356 1600 SC


Österreichische Auslieferung
Seit 30 Jahren im Besitz der Einbringerin
Über mehrere Jahre hochwertig restauriert
Umfangreich dokumentiert


Obwohl Porsche schon im September 1963 auf der IAA in Frankfurt den neuen 911 präsentierte, gab es gleichzeitig auch für den alten 356 noch eine letzte Überarbeitung. Wesentlichste Neuerung war dabei, dass der 356 nun ATE-Scheibenbremsen nach Dunlop-Lizenz bekam, die auch neue Räder notwendig machten. Ansonsten waren die C-Modelle von ihren Vorgängern kaum zu unterscheiden. Mit Wegfall des Roadsters standen nur noch das Coupé und das Cabriolet zur Verfügung. Auch die 60 PS-Version fiel aus dem Programm, dafür gab es für die stärkste Version, den 1600 SC, noch einmal fünf Pferde oben drauf, womit nun satte 95 PS anstanden. Im Gegensatz zur Basisversion atmete der Motor durch große 40er Solex-Vergaser und auch im Innenleben unterschied er sich vom schwächeren 75 PS-Motor. Mit dem SC hatte man zu guter Letzt noch einen veritablen Sportwagen geschaffen, über dem nur noch der unerschwingliche Carrera 2 thronte. Heute ist der SC für jene, die ihre Porsche artgerecht bewegen, das bevorzugte Gerät. Mit seiner Leistung hat der Motor mit dem kleinen 356 leichtes Spiel und die Scheibenbremsen sorgen dafür, dass auch die Verzögerung den Ansprüchen eines Sportwagens gerecht wird.

Dieses Porsche 356 1600 SC Coupé wurde im Juni 1964 von Porsche Salzburg an seinen ersten Besitzer im obersteirischen Liezen, dem späteren Initiator der Bezirksnachrichten, ausgeliefert. Ende 1969 wechselte es erstmals den Besitzer und bereits 1974 wurde der Porsche, gerade erst zehn Jahre alt, wieder abgemeldet. Noch im Jahr davor ist ein Tausch des Motors bei Porsche Salzburg in den Papieren vermerkt.

Es sollten 15 Jahre vergehen, bis Ende der 1980er begonnen wurde den 356 SC wieder herzurichten. Die Arbeiten an der Karosserie sind mit einem ganzen Fotoalbum dokumentiert und zeigen, welch großer Aufwand betrieben wurde um den Porsche wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Die Restauration war noch nicht abgeschlossen, da erstand die Einbringerin 1991 das Projekt und führte es bis 1994 zu Ende. Das restaurierte Blechkleid wurde wieder im ursprünglichen Hellelfenbein lackiert und das Interieur in rotem Leder erneuert. Auch die Mechanik wurde von vorne bis hinten komplett erneuert. Am 11. Mai 1994 wurde der 1600 SC wieder zugelassen und teilte sich fortan eine Garage mit einem Knickscheiben-Cabriolet.

Nicht nur die Restaurierung ist dokumentiert, sondern in den 30 Jahren wurde penibel ein dicker Ordner mit Rechnungen, Zahlungsbelegen und anderem Papier angelegt, der zeigt, wie sorgsam der Porsche in Schuss gehalten wurde. So wurde etwa 2003 noch einmal der Motor überholt.

Betrachtet man den 356 SC heute, so scheint es völlig undenkbar, dass die Restauration schon wieder fast drei Jahrzehnte zurück liegt. Das spricht zum einen für die hohe Qualität, in der die Arbeiten damals ausführt wurden, zum anderen zeigt es auch, wie sorgsam seine Besitzerin und ihr Mann mit dem Porsche umgegangen sind. Doch der Porsche begeistert auch vollends mit seiner Historie, vor allem natürlich weil er ein echter Österreicher ist, aber auch weil auf die Dokumentation genauso sehr geschaut wurde wie auf den Wagen selbst. All das macht diesen bildhübschen 356 SC zur Ausnahmeerscheinung, die keine Wünsche offen lässt.

Chassis: 130192,
Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung

03.07.2021 - 15:00

Erzielter Preis: **
EUR 88.550,-
Schätzwert:
EUR 70.000,- bis EUR 90.000,-

1965 Porsche 356 1600 SC


Österreichische Auslieferung
Seit 30 Jahren im Besitz der Einbringerin
Über mehrere Jahre hochwertig restauriert
Umfangreich dokumentiert


Obwohl Porsche schon im September 1963 auf der IAA in Frankfurt den neuen 911 präsentierte, gab es gleichzeitig auch für den alten 356 noch eine letzte Überarbeitung. Wesentlichste Neuerung war dabei, dass der 356 nun ATE-Scheibenbremsen nach Dunlop-Lizenz bekam, die auch neue Räder notwendig machten. Ansonsten waren die C-Modelle von ihren Vorgängern kaum zu unterscheiden. Mit Wegfall des Roadsters standen nur noch das Coupé und das Cabriolet zur Verfügung. Auch die 60 PS-Version fiel aus dem Programm, dafür gab es für die stärkste Version, den 1600 SC, noch einmal fünf Pferde oben drauf, womit nun satte 95 PS anstanden. Im Gegensatz zur Basisversion atmete der Motor durch große 40er Solex-Vergaser und auch im Innenleben unterschied er sich vom schwächeren 75 PS-Motor. Mit dem SC hatte man zu guter Letzt noch einen veritablen Sportwagen geschaffen, über dem nur noch der unerschwingliche Carrera 2 thronte. Heute ist der SC für jene, die ihre Porsche artgerecht bewegen, das bevorzugte Gerät. Mit seiner Leistung hat der Motor mit dem kleinen 356 leichtes Spiel und die Scheibenbremsen sorgen dafür, dass auch die Verzögerung den Ansprüchen eines Sportwagens gerecht wird.

Dieses Porsche 356 1600 SC Coupé wurde im Juni 1964 von Porsche Salzburg an seinen ersten Besitzer im obersteirischen Liezen, dem späteren Initiator der Bezirksnachrichten, ausgeliefert. Ende 1969 wechselte es erstmals den Besitzer und bereits 1974 wurde der Porsche, gerade erst zehn Jahre alt, wieder abgemeldet. Noch im Jahr davor ist ein Tausch des Motors bei Porsche Salzburg in den Papieren vermerkt.

Es sollten 15 Jahre vergehen, bis Ende der 1980er begonnen wurde den 356 SC wieder herzurichten. Die Arbeiten an der Karosserie sind mit einem ganzen Fotoalbum dokumentiert und zeigen, welch großer Aufwand betrieben wurde um den Porsche wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Die Restauration war noch nicht abgeschlossen, da erstand die Einbringerin 1991 das Projekt und führte es bis 1994 zu Ende. Das restaurierte Blechkleid wurde wieder im ursprünglichen Hellelfenbein lackiert und das Interieur in rotem Leder erneuert. Auch die Mechanik wurde von vorne bis hinten komplett erneuert. Am 11. Mai 1994 wurde der 1600 SC wieder zugelassen und teilte sich fortan eine Garage mit einem Knickscheiben-Cabriolet.

Nicht nur die Restaurierung ist dokumentiert, sondern in den 30 Jahren wurde penibel ein dicker Ordner mit Rechnungen, Zahlungsbelegen und anderem Papier angelegt, der zeigt, wie sorgsam der Porsche in Schuss gehalten wurde. So wurde etwa 2003 noch einmal der Motor überholt.

Betrachtet man den 356 SC heute, so scheint es völlig undenkbar, dass die Restauration schon wieder fast drei Jahrzehnte zurück liegt. Das spricht zum einen für die hohe Qualität, in der die Arbeiten damals ausführt wurden, zum anderen zeigt es auch, wie sorgsam seine Besitzerin und ihr Mann mit dem Porsche umgegangen sind. Doch der Porsche begeistert auch vollends mit seiner Historie, vor allem natürlich weil er ein echter Österreicher ist, aber auch weil auf die Dokumentation genauso sehr geschaut wurde wie auf den Wagen selbst. All das macht diesen bildhübschen 356 SC zur Ausnahmeerscheinung, die keine Wünsche offen lässt.

Chassis: 130192,
Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 03.07.2021 - 15:00
Auktionsort: Vösendorf
Besichtigung: Mittwoch, 30.06.2021 bis Samstag, 03.07.2021 9-14 Uhr


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.