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Lot Nr. 1097


Josef Nigg (1782-1863) Großes repräsentatives Porzellan-Bild mit reicher Blumen- und Früchtemalerei,


signiert Nigg Jos: 1839, vor einer Nische steht auf Marmorplatte ein prächtiges Blumenarrangement mit roter Amaryllis, weißer Lilie, hellpurpurner Malve, roter Mohnblume, helloranger Lilie, violetter Schwertlilie, hellblauen, königsblauen und dunkelblauen Blütenzweigen, dunkelroter Malve, Tulpe, Schneeballblüte, heller Dahlie mit purpurnern Spitzen, violettem Blütenzweig, gelber Rose, blauer Winde, rot-brauner Dahlie, braun-schwarzer Primeln, Tulpe, oranger Rose, hellgelber und weißer Dahlie mit lila Spitzen, violette Rose mit Blattzweig und Knospe, rot-brauner Dahlie, grünem Blattzweig mit Mohnknospe, Rosenzweig mit Knospe und 2 Blüten, auf Marmorplatte Pfirsich, Kürbis, grüne, gelbe und blaue Weintrauben, aufgeschnittene und ganze Orange auf Mohnblättern liegend, davor hellblauer fliegender Schmetterling, links unten signiert Nigg Jos: 839, (datiert 1839) Porzellan-Platte 67 x 50 cm, goldener Holzrahmen mit halbplastischen Blütenzweigen, Akanthusblattranken, mittig Reserven mit Rocaillen und 4 Muschelungen in den Ecken

Lit.:
W. Neuwirth, Porzellanmaler-Lexikon 1840- 1914, Band II, S 124-125. Josef Nigg, Wien 1782-1863 Wien, als Blumenmaler an der Wiener Porzellan-Manufaktur 1799-1848 tätig, Nr. 107, später Nr. 4. 1816 erhielt er die Aufsicht über die Blumenmalerei und die Aufsicht über das höhere Kunstfach.

Lit.:
Gerbert Frodl und Marianne Frodl-Schneemann, "Die Blumenmalerei in Wien", 2010, S 36, 37, Abb. S 54-60.

Lit.:
Folnesics-Braun, 1907, S 134, 145, 149, 151 ff., „Josef Nigg war 1782 in Wien geboren, hatte an der Akademie die übliche Vorbildung genossen und wurde am 1800 als Blumenmaler in der Fabrik aufgenommen. Er arbeitete zunächst unter Parmann und wurde bereits 1804 und 1806 mit Prämien ausgezeichnet. In der Zeit zwischen 1820 und 1840 fallen seine bedeutendsten Arbeiten. Zwischen 1819 und 1834 malt er ausschließlich Blumen nach eigener Komposition auf Platten, Vasen und Teller. Kopiert auch Blumenstücke älterer Meister wie Huysum und Rachel Ruijsch. Ausnahmsweise malte er auch Tierstücke nach Hondecoeter.
Viele seine Bilder gelangten in den Besitz von Mitgliedern des allerhöchsten Kaiserhauses, auch an die Höfe von Neapel, England, Rußland, Ägypten und Persien. Museen und private Galerien erworben Porzellanmalereien, so in Dresden, Sévres, Mailand und London. An seine Arbeiten wurde am meisten geschätzt, die außerordentliche Zartheit des Farbenauftrages bei ungemein feuriger Wirkung, das minutiöse Detail und eine bewunderungswürde Technik, die alle Schwierigkeiten spielend zu überwinden schien“.

Expertin: Ursula Rohringer Ursula Rohringer
+43-1-515 60-382

ursula.rohringer@dorotheum.at

05.05.2022 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 89.600,-
Schätzwert:
EUR 70.000,- bis EUR 90.000,-
Rufpreis:
EUR 70.000,-

Josef Nigg (1782-1863) Großes repräsentatives Porzellan-Bild mit reicher Blumen- und Früchtemalerei,


signiert Nigg Jos: 1839, vor einer Nische steht auf Marmorplatte ein prächtiges Blumenarrangement mit roter Amaryllis, weißer Lilie, hellpurpurner Malve, roter Mohnblume, helloranger Lilie, violetter Schwertlilie, hellblauen, königsblauen und dunkelblauen Blütenzweigen, dunkelroter Malve, Tulpe, Schneeballblüte, heller Dahlie mit purpurnern Spitzen, violettem Blütenzweig, gelber Rose, blauer Winde, rot-brauner Dahlie, braun-schwarzer Primeln, Tulpe, oranger Rose, hellgelber und weißer Dahlie mit lila Spitzen, violette Rose mit Blattzweig und Knospe, rot-brauner Dahlie, grünem Blattzweig mit Mohnknospe, Rosenzweig mit Knospe und 2 Blüten, auf Marmorplatte Pfirsich, Kürbis, grüne, gelbe und blaue Weintrauben, aufgeschnittene und ganze Orange auf Mohnblättern liegend, davor hellblauer fliegender Schmetterling, links unten signiert Nigg Jos: 839, (datiert 1839) Porzellan-Platte 67 x 50 cm, goldener Holzrahmen mit halbplastischen Blütenzweigen, Akanthusblattranken, mittig Reserven mit Rocaillen und 4 Muschelungen in den Ecken

Lit.:
W. Neuwirth, Porzellanmaler-Lexikon 1840- 1914, Band II, S 124-125. Josef Nigg, Wien 1782-1863 Wien, als Blumenmaler an der Wiener Porzellan-Manufaktur 1799-1848 tätig, Nr. 107, später Nr. 4. 1816 erhielt er die Aufsicht über die Blumenmalerei und die Aufsicht über das höhere Kunstfach.

Lit.:
Gerbert Frodl und Marianne Frodl-Schneemann, "Die Blumenmalerei in Wien", 2010, S 36, 37, Abb. S 54-60.

Lit.:
Folnesics-Braun, 1907, S 134, 145, 149, 151 ff., „Josef Nigg war 1782 in Wien geboren, hatte an der Akademie die übliche Vorbildung genossen und wurde am 1800 als Blumenmaler in der Fabrik aufgenommen. Er arbeitete zunächst unter Parmann und wurde bereits 1804 und 1806 mit Prämien ausgezeichnet. In der Zeit zwischen 1820 und 1840 fallen seine bedeutendsten Arbeiten. Zwischen 1819 und 1834 malt er ausschließlich Blumen nach eigener Komposition auf Platten, Vasen und Teller. Kopiert auch Blumenstücke älterer Meister wie Huysum und Rachel Ruijsch. Ausnahmsweise malte er auch Tierstücke nach Hondecoeter.
Viele seine Bilder gelangten in den Besitz von Mitgliedern des allerhöchsten Kaiserhauses, auch an die Höfe von Neapel, England, Rußland, Ägypten und Persien. Museen und private Galerien erworben Porzellanmalereien, so in Dresden, Sévres, Mailand und London. An seine Arbeiten wurde am meisten geschätzt, die außerordentliche Zartheit des Farbenauftrages bei ungemein feuriger Wirkung, das minutiöse Detail und eine bewunderungswürde Technik, die alle Schwierigkeiten spielend zu überwinden schien“.

Expertin: Ursula Rohringer Ursula Rohringer
+43-1-515 60-382

ursula.rohringer@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Möbel; Antiquitäten & Metallarbeiten; Glas & Porzellan
Datum: 05.05.2022 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 30.04. - 05.05.2022


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.