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Lot Nr. 14 V


1961 Chevrolet Corvette (ohne Limit / no reserve)


Jahrzehnte schon in Deutschland
Seit 18 Jahren beim aktuellen Besitzer
Umfangreich restauriert


Dem Erfolg der britischen Roadster und stylischen Italiener in den USA der 1950er Jahre hatte die einheimische Autoindustrie wenig entgegenzusetzen. Chevrolet lanciert daraufhin 1953 den nach allgemeiner Auffassung ersten amerikanischen Sportwagen, die Corvette. Diese wurde im Jänner auf der Motorama im New Yorker Hotel Waldorf Astoria der Öffentlichkeit vorgestellt und das Publikum reagierte begeistert. Als eines der ersten Serienautos hatte die Corvette eine Karosserie aus Fiberglas. Neben der Gewichtsersparnis sprach die größere Gestaltungsfreiheit der Designer für diesen Werkstoff. Auch die Produktionswerkzeuge waren für diese Fertigungsart schneller zu erstellen und der Serienstart konnte dadurch relativ schnell erfolgen.

Die Verwendung vieler mechanischer Komponenten aus anderen Chevrolet-Typen trug dazu bei. Die Corvette C1 wurde bis 1962 gebaut und in dieser Zeit mehrfach optisch wie auch technisch überabeitet. So konnten auch erst die Modelle ab 1958 mit deutlich mehr Leistung die Kundschaft wirklich überzeugen und der nicht enden wollende Erfolg der Corvette nahm seinen Lauf. Seit ihrem Erscheinen wurden viele Merkmale über die Folgegenerationen jahrzehntelang beibehalten.

Laut dem vorliegenden alten deutschen Pappdeckel-Brief aus 1968 scheint diese Corvette keine der üblichen Spät-Atlantik-Überquerer, sondern eine schon lange eingebürgerte Europäerin zu sein. Zwischenzeitlich wurde ihr sogar mal ein Daimler-Benz Motor implantiert, was aber längst wieder revidiert wurde. Die Corvette im eleganten Tuxedo black mit den optional farblich abgesetzten Flanken in silver wurde vom Einbringer vor 18 Jahren erworben. Dieser ließ dann sowohl die Karosserie als auch die Mechanik umfangreich restaurieren. Motor und Getriebe erfuhren eine Komplettrevision, vielen sichtbaren Komponenten sieht man auch heute noch an, dass sich die seither zurückgelegte Strecke in Grenzen gehalten hat. Laut Einbringer waren es in den 18 Jahren gerade mal ca. 8.000 km, da die Corvette nur zu besonderen Anlässen aus der Sammlung geholt wurde. Hier sitzt im Motorraum das verlässliche 230-HP-Standardaggregat, gekoppelt mit dem 3-Gang-Automatikgetriebe und beide machen einen vertrauenserweckenden Eindruck. Die Corvette verfügt auch über eine gültige deutsche Hauptuntersuchung, nur der Scheibenwischermechanik muss noch etwas Aufmerksamkeit gewidmet werden. Glücklicherweise hatte der Erstbesitzer auch das formschöne Hardtop mitbestellt, das vorhanden ist, aber noch nicht restauriert wurde. Dieses ist wie die Karosserie aus Fiberglas und ermöglicht so eine Wandlung von Cabrio zu Coupé und umgekehrt ohne großen Kraftakt. Aber um unerwartete Regenschauer trocken zu überstehen, wurde dafür vor wenigen Monaten das beige Verdeck in guter Qualität erneuert. Ist dieses geöffnet, wird der Betrachter sogleich erkennen, wie sich das dynamische, aber auch verspielte Design der Corvette fließend von außen nach innen fortsetzt. Man beachte die schwungvollen Linien der Einbettung der Einzelsitze in die Karosserie sowie deren Fortführung im Armaturenbrett, ein Design-Meisterstück. Die augenfälligste Änderung an dem Modelljahrgang ist die neue Heckgestaltung, die bereits einen Ausblick auf die nachfolgende, zweite Corvette-Generation gab. Lange Zeit war das „ducktail“ unter den späteren C1-Liebhabern verpönt. Aber 1961/62 sah das ganz anders aus, da war es der Jahrgang mit der höchsten Verkaufszahl. Auch wir finden, dass die C1 damit sehr elegant und wesentlich sportlicher aussieht.

Chassis: 10867S104081
Papiere: Deutsche historische Zulassung
Deutscher Fahrzeugbrief von 1968 (entwertet)

15.10.2022 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 71.300,-
Schätzwert:
EUR 65.000,- bis EUR 85.000,-

1961 Chevrolet Corvette (ohne Limit / no reserve)


Jahrzehnte schon in Deutschland
Seit 18 Jahren beim aktuellen Besitzer
Umfangreich restauriert


Dem Erfolg der britischen Roadster und stylischen Italiener in den USA der 1950er Jahre hatte die einheimische Autoindustrie wenig entgegenzusetzen. Chevrolet lanciert daraufhin 1953 den nach allgemeiner Auffassung ersten amerikanischen Sportwagen, die Corvette. Diese wurde im Jänner auf der Motorama im New Yorker Hotel Waldorf Astoria der Öffentlichkeit vorgestellt und das Publikum reagierte begeistert. Als eines der ersten Serienautos hatte die Corvette eine Karosserie aus Fiberglas. Neben der Gewichtsersparnis sprach die größere Gestaltungsfreiheit der Designer für diesen Werkstoff. Auch die Produktionswerkzeuge waren für diese Fertigungsart schneller zu erstellen und der Serienstart konnte dadurch relativ schnell erfolgen.

Die Verwendung vieler mechanischer Komponenten aus anderen Chevrolet-Typen trug dazu bei. Die Corvette C1 wurde bis 1962 gebaut und in dieser Zeit mehrfach optisch wie auch technisch überabeitet. So konnten auch erst die Modelle ab 1958 mit deutlich mehr Leistung die Kundschaft wirklich überzeugen und der nicht enden wollende Erfolg der Corvette nahm seinen Lauf. Seit ihrem Erscheinen wurden viele Merkmale über die Folgegenerationen jahrzehntelang beibehalten.

Laut dem vorliegenden alten deutschen Pappdeckel-Brief aus 1968 scheint diese Corvette keine der üblichen Spät-Atlantik-Überquerer, sondern eine schon lange eingebürgerte Europäerin zu sein. Zwischenzeitlich wurde ihr sogar mal ein Daimler-Benz Motor implantiert, was aber längst wieder revidiert wurde. Die Corvette im eleganten Tuxedo black mit den optional farblich abgesetzten Flanken in silver wurde vom Einbringer vor 18 Jahren erworben. Dieser ließ dann sowohl die Karosserie als auch die Mechanik umfangreich restaurieren. Motor und Getriebe erfuhren eine Komplettrevision, vielen sichtbaren Komponenten sieht man auch heute noch an, dass sich die seither zurückgelegte Strecke in Grenzen gehalten hat. Laut Einbringer waren es in den 18 Jahren gerade mal ca. 8.000 km, da die Corvette nur zu besonderen Anlässen aus der Sammlung geholt wurde. Hier sitzt im Motorraum das verlässliche 230-HP-Standardaggregat, gekoppelt mit dem 3-Gang-Automatikgetriebe und beide machen einen vertrauenserweckenden Eindruck. Die Corvette verfügt auch über eine gültige deutsche Hauptuntersuchung, nur der Scheibenwischermechanik muss noch etwas Aufmerksamkeit gewidmet werden. Glücklicherweise hatte der Erstbesitzer auch das formschöne Hardtop mitbestellt, das vorhanden ist, aber noch nicht restauriert wurde. Dieses ist wie die Karosserie aus Fiberglas und ermöglicht so eine Wandlung von Cabrio zu Coupé und umgekehrt ohne großen Kraftakt. Aber um unerwartete Regenschauer trocken zu überstehen, wurde dafür vor wenigen Monaten das beige Verdeck in guter Qualität erneuert. Ist dieses geöffnet, wird der Betrachter sogleich erkennen, wie sich das dynamische, aber auch verspielte Design der Corvette fließend von außen nach innen fortsetzt. Man beachte die schwungvollen Linien der Einbettung der Einzelsitze in die Karosserie sowie deren Fortführung im Armaturenbrett, ein Design-Meisterstück. Die augenfälligste Änderung an dem Modelljahrgang ist die neue Heckgestaltung, die bereits einen Ausblick auf die nachfolgende, zweite Corvette-Generation gab. Lange Zeit war das „ducktail“ unter den späteren C1-Liebhabern verpönt. Aber 1961/62 sah das ganz anders aus, da war es der Jahrgang mit der höchsten Verkaufszahl. Auch wir finden, dass die C1 damit sehr elegant und wesentlich sportlicher aussieht.

Chassis: 10867S104081
Papiere: Deutsche historische Zulassung
Deutscher Fahrzeugbrief von 1968 (entwertet)


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Klassische Fahrzeuge
Datum: 15.10.2022 - 16:00
Auktionsort: Messezentrum Salzburg
Besichtigung: 14.10. - 15.10.2022


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.