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Ahnen und Götter

„Stammeskunst/Tribal Art“ am 2. April 2012 im Wiener Dorotheum


Nach dem erfolgreichen Start der neuen Sparte „Stammeskunst/Tribal Art“ mit dem Nachlass des Sammlers Prof. Dr. Rudolf Leopold vor rund einem Jahr hat sich das Dorotheum in Wien auch in diesem aufstrebenden Sammelgebiet sehr gut etabliert. Am Montag, 2. April 2012 startet nun die dritte große Auktion.  

Höhepunkte im insgesamt 242 Lots umfassenden Auktionskatalog sind in den jeweiligen Teilbereichen, wie zum Beispiel aus „Afrika“, eine ganze Reihe von Objekten aus den berühmten alten Königreichen von Benin und Owo in Nigeria. Darunter ein sehr alter Benin-Kopf aus Holz vom Ahnenaltar einer Adels-Familie (€ 6.000 – 8.000), ein altes, beschnitztes Elfenbein-Horn, sowie eine Glocke und Schmuckstücke aus Elfenbein. Im Angebot westafrikanischer Masken und Skulpturen ist auf weitere Stücke aus der Sammlung Leopold sowie aus einer älteren, deutschen Missionars-Sammlung hinzuweisen. Neben Raritäten von den Stämmen der Dogon, Lobi, Dan, Senufo, Baule, Guro, Yoruba, Nago, Ibo, ein seltenes Figuren-Paar der Kulango, Masken und Figuren aus dem Kameruner Grasland u. v. a. Aus dem Kongo stammt eine frühe, sehr seltene Maske der Boa (€ 10.000-20.000), eine rare Figur der Kasongo, eine Reihe von Objekten der Luba, Hemba, Pende, Teke, Yaka usw. Aus Angola ein Häuptlings-Stuhl mit vielen geschnitzten Figuren sowie eine spektakuläre Maske der Tschokwe. (€ 3.000 -4.000) – bis zu einem außerordentlich schönen, alten Konso-Pfahl aus Äthiopien mit bester, französischer Provenienz (€ 13.000 – 15.000), sowie interessanten Stücken aus Ostafrika (Makonde, Nyamwezi, Doe) und Grab-Stelen und –Figuren der Sakalava und Mahafaly von Madagaskar. 

 Im Bereich „Asien“ ist ein exzeptionell großer und bestens erhaltener Shiva-Lingam aus Stein aus der Angkor-Periode Kambodschas (9. – 12. Jh.) herausragend; Schätzwert 8.000 bis 12.000 Euro. Dazu ein qualitativ gutes Angebot von Buddha-Skulpturen und –Plastiken aus Thailand und Burma, Stücke aus Indien sowie eine ganze Gruppe von Objekten der Naga, der früheren Kopfjäger-Stämme im Grenzgebiet von Indien und Burma (Hüte, Waffen, Textilien und Schmuck) – passend zur derzeitigen, großen Ausstellung „Naga. Schmuck und Asche“ im Wiener Museum für Völkerkunde.  

Indonesien ist mit einer schönen Tau-Tau-Grabfigur der Toraja auf Sulawesi (€ 7.000 -10.000), sowie mit vielen anderen Objekten aus Java, Sumatra (Batak!), Nias und Timor vertreten. Aus Ozeanien stammt eine seltene Doppel-Rolle des legendären „Feder-Geldes“ von der Salomonen-Insel Santa Cruz – in gutem Zustand. Mit interessanten Artefakten der Eskimo im Kapitel „Amerika“ schließt diese Reise zu vielen außereuropäischen Kulturen und ihren Menschen..

 

Auktion:
Stammeskunst/Tribal Art, 2. April 2012, 16 Uhr

Besichtigung:
ab 24. März 2012

Experte:
Prof. Erwin Melchardt, Tel. +43-1-515 60-0, erwin.melchardt@dorotheum.at

Ort:
Palais Dorotheum, 1010 Wien, Dorotheergasse 17

Presse:
Mag. Doris Krumpl, Tel. +43-1-515 60-405, doris.krumpl@dorotheum.at


Bildmaterial:

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