Otto und Renée Schenks mit großer Leidenschaft über Jahrzehnte zusammengetragene Sammlung erwies sich als hoch begehrt: Zahlreiche Objekte wurden um ein Vielfaches ihrer Rufpreise versteigert. Bei der Dorotheum-Auktion am 26. Februar 2026 wurden alle rund 400 angebotenen Lots verkauft: Einrichtungsgegenstände, Jugendstilobjekte und Persönliches aus der Wiener Wohnung am Rudolfsplatz. Insgesamt wurden 5.000 Gebote registriert, Interessentinnen und Interessenten aus 27 Nationen beteiligten sich an der fulminanten Auktion.
Zum Spitzenlos avancierte eine Pastellkreidearbeit von Egon Schiele aus dem Jahr 1907. 260.000 Euro wurden für die Darstellung eines Waldbachs erreicht (Nr. 170). Das um 1913 entstandene Gemälde „Dents du Midi“ von Kolo Moser wurde für 156.000 Euro verkauft (Nr. 130).
Großen Zuspruch fanden zudem Glasarbeiten der Manufaktur Johann Lötz Witwe und von Daum Nancy, Keramik von Zsolnay Pecs (Nr. 89, Vase, 1901, € 28.600) sowie Entwürfe von Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte (Nr. 169, Spiegel, ca. 1909, Österr. Lloyd Triest € 41.600).
Auch die persönlichen Erinnerungsstücke aus dem Besitz Otto Schenks – darunter seine Baskenmütze, Rollenfotos und Korrespondenzen – wurden mit großer Wertschätzung aufgenommen.
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