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Offizielle und heimliche Beobachtungen

Historische wissenschaftliche Instrumente und Klassische Fotoapparate


Am 9. November 2010 findet im Dorotheum die Auktion „Historische wissenschaftliche Instrumente, Modelle und Globen. Klassische Fotoapparate und Zubehör“ statt. Für den Liebhaber und Sammler von seltenen Globen, alten Planetenmaschinen, verschiedenen Messgeräten, Instrumenten, und klassischen Fotoapparaten kommt mit über 300 Losen eine vielfältige und interessante Auswahl unter den Hammer.

Einen eigenen Schwerpunkt bildet diesmal eine umfangreiche Sammlung von rund 50 zahnmedizinischen Instrumenten: Verschiedene Bohrer, Hebel, Zahnschlüssel und Zangen geben Einblick in die Behandlungsmethoden der Zahnheilkunde von 1700 bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Zu den Instrumenten, die allesamt auch in großen Wissenschaftsmuseen zu finden sind, zählt unter anderem ein zahnmedizinisches Instrumentenset aus London, 1870, mit Griffen aus Elfenbein (€ 1.000 - 1.500). 

Ein sehr gut erhaltenes Kastenmikroskop aus Frankreich, entstanden um 1730, bezeugt die hochwertige Auswahl an Mikroskopen aus England, Frankreich und Deutschland. Dieses Rarität wurde aus feinsten Materialen gefertigt: Ein mit Palisander furnierter Holzkasten, teilweise mit Echsenhaut überzogener Holz- bzw. Papptubus sowie vergoldete Messinghalterung und -montierungen trugen dazu bei, dass das Mikroskop damals nicht nur unglaublich wertvoll war, sondern neben dem wissenschaftlichen Aspekt auch ein Statussymbol des gebildeten Adels darstellte (€ 22.000 - 30.000).
Globen, wie der kleine Himmelsglobus von Eduard Mollo (€ 2.000 - 3.000), aber auch verschiedenste Instrumente und Zubehör wie ein musealer gotischer Mörser um 1500 (€ 3.000 - 5.000), Sonnenuhren und anatomische Modelle runden das historische Angebot ab. 

Bei den klassischen Fotoapparaten kommt eine seltene Escopette mit originalem Transportschutz von Albert Darier zum Aufruf. Diese 1888 patentierte, außergewöhnliche Kamera war die erste Kamera Europas, die den von Georg Eastman entwickelten Zelluloidfilm verwendete. Ende des 19. Jahrhunderts von E.V. Boissonas in Genf hergestellt, zählte sie nicht zuletzt aufgrund ihrer kompakten und einfachen Handhabung zu den berühmtesten Detektivkameras (Rufpreis € 20.000). 

Neben der großen Auswahl an klassischen Fotoapparaten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts finden sich auch Modelle, Objektive und allerhand Zubehör aus den letzten Jahrzehnten, darunter bekannte Marken wie Leica, Zeiss oder Nikon.

Auktion:
Historische wissenschaftliche Instrumente, Modelle und Globen
Klassische Fotoapparate und Zubehör
Dienstag, 9. November 2010, 14 Uhr

Besichtigung:
ab 4. November 2010

Experte:
Simon Weber-Unger, Tel. + 43 1/515 60-269, simon.weber@dorotheum.at

Ort:
PALAIS DOROTHEUM, Wien 1010, Dorotheergasse 17

Presse:
Mag. Doris Krumpl, Tel. + 43 1/515 60-406, doris.krumpl@dorotheum.at


Bildmaterial:

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