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Orange ganz groß

Erfolg für Dorotheum-Auktion „Zeitgenössische Kunst“


Deutsche und italienische Kunstwerke standen hoch im Kurs bei der Auktion Zeitgenössische Kunst im randvollen Auktionssaal des Wiener Dorotheum. Am 25. November 2010 überzeugte vor allem das Katalog-Titellos, ein museales dreidimensionales Bildobjekt von Agostino Bonalumi. „Arancione“ (Orange) wurde am Telefon für 202.800 Euro zugeschlagen (Kat. Nr. 1001), ein gesticktes Bild von Alighiero Boetti für 79.600 Euro (Kat. Nr. 1003).

Das Alter Ego von Jörg Immendorf, der Affe, ging in patinierter Bronze-Ausführung mehrfach an zwei unterschiedliche europäische Bieter: Eine Serie von 18 Figuren erzielte 200.750 Euro, ein 2,30 Meter großer Affe „Malerstamm Jörg“ 122.300 Euro (Kat. Nr. 1114, 1069). 
Sehr gute Ergebnisse gab es auch für die 1970 entstandene Nagel-„Reihung“ von Zero-Star Günther Uecker (€ 133.800, Kat. Nr. 1004) sowie für die Foto-Collage „Die Ungeborenen“ von Anselm Kiefer (€ 110.100, Kat. Nr. 1051).

Guter Nachfrage erfreute sich auch die österreichische Kunst. Herausragend etwa ein Kreuz von Arnulf Rainer (€ 126.830, Kat. Nr. 1016) und Erwin Wurms Kleinboot „Misconceivable“ mit deutlichem Überhang (€ 46.660, Kat. Nr. 1047).

Nach den beiden erfolgreich bei der Klassischen Moderne versteigerten Gemälden von Kolo Moser war eine Arbeit des Universalkünstlers bei der Jugendstil-Auktion das am höchsten angesteigerte Objekt: Ein von Moser 1903 entworfenes, versilbertes Tintenfass erreichte 63.740 Euro (Kat. Nr. 759). Ausgeführt hat es die Wiener Werkstätte, ebenso wie den von der österreichischen Keramikerin Gudrun Baudisch 1929 designten Doppelkopf (€ 32.020, Kat. Nr. 614).


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