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Rekorde im Dorotheum

Halbjahresfazit: Erfolgskurs für Dorotheum-Auktionen


Mit der besten Moderne-, Zeitgenossen- und Silberauktion sowie der zweitbesten Altmeister-Auktion in der Geschichte des Dorotheum kann das größte Auktionshaus im deutschsprachigen Raum auf ein äußerst starkes Halbjahr 2013 zurückblicken.

Besonders aufhorchen ließ der Weltrekordpreis für ein Bild des österreichischen Historismus-Malers Hans Makart bei der Auktion von Gemälden des 19. Jahrhunderts. Makarts Darstellung der mit opernhafter Dramatik und Opulenz sterbenden Kleopatra sicherte sich ein US-amerikanischer Saalbieter für 757.300 Euro.

Kunsthistorische Neuentdeckungen glänzten bei der Auktion von Gemälden Alter Meister: Allen voran Jusepe de Riberas drastisch realistische „Verhöhnung Christi“, die mit 711.300 Euro honoriert wurde, ebenfalls Giuseppe Maria Crespis „Bildnis einer Dame als Allegorie der Abundantia“ (€ 366.300), sowie Jan Brueghels‘ II. „Belebte Dorflandschaft mit Bäumen“ (€ 317.500). Einen Weltrekord für den Künstler mit 244.300 Euro markierte Cornelis van Cleves „Madonna mit Kind, dem heiligen Johannes und Putten“.

Die beste Zeitgenossen-Auktion überzeugte u .a. mit Ilya Kabakovs Großformat „Die Toilette“ aus 2001, einem Rekurs auf seine künstlerische Arbeit im sowjetischen Underground der 1980er Jahre (€ 366.300). Mit herausragenden Ansteigerungen reüssierte die italienische Avantgarde der 1960er Jahre, allen voran Enrico Castellanis „Superficie nera“, die mit 280.900 Euro die Erwartungen vervielfachen konnte. Frank Stellas Wal-Skulptur „Etymology (Q 10)“ aus „Moby Dick Series“ fand um 244.300 Euro einen neuen Besitzer. 215.380 Euro war ein Spitzenpreis für ein frühes Hundertwasser-Aquarell. Und zum 65. Geburtstag von Gottfried Helnwein verhalf eine „Mouse III“ mit 110.100 Euro zum Weltrekord.

Bei der Auktion „Klassische Moderne“, die ebenfalls einen Rekordumsatz erzielte, erreichte Fernand Légers „Composition au fond jaune“ 366.300 Euro, eine Landschaft von Giorgio Morandi 389.300 Euro. Die Maler der futuristischen, so genannten „Aeropittura“ wurden hervorragend angenommen. Bei der österreichischen Moderne waren Gemälde von Alfons Walde gefragt: Das Winterbild „Aurach“ wurde mit 341.900 Euro zugeschlagen, der „Alpensommer“ mit 293.100 Euro. 238.200 Euro war Weltrekordpreis für Wolfgang Hutter, einem Hauptvertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, mit seinem Gemälde „Die Witwe (II)“.

Einer herausragenden Jugendstil-Auktion im Mai, u. a. mit 172.860 Euro für eine siebenteilige Toilettegarnitur von Josef Hoffmann, folgte die beste Silber-Auktion, bei der starke internationale Nachfrage vor allem für russisches Silber herrschte. Das Vielfache seiner Schätzung, 122.300 Euro, erreichte ein St. Petersburger Zar Alexander I.-Samowar mit einem Bruttogewicht von 5,3 kg. Hervorragende 596.300 Euro erzielte ein Fancy yellow Brillant Solitärring mit 26,95ct.

Die Dorotheum-Sparte „Klassische Fahrzeuge und Automobilia“ konnte ihr bis dato bestes Auktionsergebnis verbuchen. Das Toplos, einer von nur mehr als 50 Stück weltweit existierenden 1952 Siata Turino Gran Sport, wurde mit 224.000 Euro zugeschlagen.

Enormes weltweites Medienecho rief eine Haarlocke von Kaiser Franz Joseph I. von Österreich hervor, die bei der Kaiserhaus-Auktion mit 13.720 Euro zugeschlagen wurde.

Internationale Käufer und Verkäufer waren auch 2013 wieder ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Dorotheum. Das Auktionshaus genießt sein internationales Renommee auch wegen des stetig ausgebauten Repräsentanten-Netzes, zuletzt London.


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