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SPITZENPREISE UND REKORDE

Fontana und Co: Starke Zeitgenossen im ersten Halbjahr 2014 im Dorotheum


Im erfolgreichen ersten Halbjahr 2014 kann das Dorotheum, größtes Auktionshaus im deutschsprachigen Raum, eine Reihe von Weltrekorden und Spitzenpreisen vorweisen. Die fulminante Abendauktion Zeitgenössischer Kunst im Mai war die beste in der Geschichte des Hauses.

Lucio Fontanas 100 x 81 cm großes „Concetto Spaziale“ erzielte am 20. Mai 2014 mit 1,08 Millionen Euro den Weltrekordpreis für ein Bild aus der „barocken Phase“ der 1950er Jahre des Künstlers. Ein schwarzes „Concetto Spaziale“ wurde für 653.800 Euro versteigert. 573.300 Euro für „Zone Riflesse“ von Paolo Scheggi bedeuteten Weltrekord für eine Arbeit dieses Künstlers. Auch die in der Auktion vertretenen Arbeiten von Enrico Castellani, Agostino Bonalumi und Dadamaino erreichten Höchstpreise. Für Sean Scullys Großformat „Lucia“ war ein Bieter mit 934.230 Euro erfolgreich. Bei einem konzeptuellen Werk von Ilya Kabakov, „Mädchen mit Waage, 1972“, läutete die Auktionsglocke bei 366.300 Euro.

Internationale wie österreichische Klassische Moderne stand ebenfalls hoch in der Sammlergunst. Oskar Kokoschkas "Spitzenklöpplerin" wechselte für 215.380 Euro den Besitzer, Rudolf Hausners „Bunter Narrenhut“ für 164.780 Euro, der weltweit zweitbeste Preis für ein Werk des Künstlers. 146.700 Euro für das futuristische „Medicante e Tabarin“ von Tullio Crali markierte den Weltrekordpreis für ein Werk des Künstlers.

Das Dorotheum verzeichnete großes internationales Interesse an Gemälden Alter Meister. Die aus bester adeliger Provenienz stammende „Heilige Familie mit der Heiligen Anna und dem Johannesknaben“ aus der Werkstatt Sir Peter Paul Rubens ersteigerte ein Saalbieter für 503.030 Euro. Emil Jakob Schindlers sonnendurchfluteter „Garten von Plankenberg“, ein Hauptwerk des österreichischen „Stimmungs-impressionismus“, wurde bei der Auktion von Gemälden des 19. Jahrhunderts auf 183.300 Euro angesteigert.

Den Rekordpreis von 134.500 Euro für den Reithut von Kaiserin Elisabeth gab es in der Sparte Kaiserhaus. Es war das höchste Einzelergebnis in der Geschichte dieser einmal jährlich stattfindenden Auktion.

Erfolgreiches Debüt für die Sparte „Asiatische Kunst“: Ein seltenes Set von acht beidseitig gravierten Lapislazuli-Tafeln aus der Zeit der Qing-Dynastie, spätes 18./19. Jahrhundert, schaffte es mit 268.700 Euro in die Top-10-Liste des Dorotheum für das erste Halbjahr 2014.

Die Sparte Juwelen und Uhren zählt derzeit zu einer der erfolgreichsten des Hauses. Starke Nachfrage verzeichneten auch die Sparten Jugendstil sowie Silber, hier wurde vor allem historisches russisches Silber weit über die Schätzwerte gesteigert.

„Die Unternehmensstrategie der Internationalisierung sowie das erweiterte Angebot für Gegenwartskunst bewähren sich bestens und werden weiter ausgebaut“, so Geschäftsführer Martin Böhm.


Bildmaterial:

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