Sie nutzen einen veralteten Browser!

Um unsere Website voll funktionsfähig nutzen zu können, sollten Sie eine aktuelle Browserversion installieren. Eine Auflistung von empfohlenen Browserversionen finden Sie gleich hier.



SPRITZTOUR DURCH DIE AUTOMOBILGESCHICHTE

Auktion "Klassische Fahrzeuge und Automobilia" im Dorotheum am 24. Juni 2017


Ein silberner, rennstreckenerprobter Ur-Jaguar führt die stattliche Flotte der Auktion „Klassische Fahrzeuge und Automobilia“ am 24.  Juni 2017 im Dorotheum Fahrzeug- und Technikzentrum Wien Vösendorf an. Der S.S. 100 Jaguar 2 ½ Litre, Begründer der Jaguar-Legende, ist einer der Vorkriegssportwagen schlechthin und wird zwischen 290.000 und 390.000 Euro geschätzt. Von dieser 1936 aus der Taufe gehobenen Type wurden nur 198 Stück gebaut. Die S.S. 100 haben heute einen festen Platz in der Automobilgeschichte und verbinden – wie in diesem Fall auch zwei Mal unter den Augen der interessierten Öffentlichkeit bei der Mille Miglia - Schönheit mit Schnelligkeit.
 
Eleganz pur
Als repräsentativer wie eleganter Vorkriegsklassiker, durchaus mit Reiseambitionen, gilt auch das blau & cremefarbene Horch 853 Sportcabriolet aus 1938. Es schwelgt in schwerem Leder, umgeben von edlen Hölzern und fein gezeichneten Instrumenten. Das aufwändig restaurierte Luxusklassefahrzeug wird mit 370.000 bis 470.000 beziffert. Eleganz pur verkörpert das weiße Mercedes-Benz 300 S Coupé aus dem Jahre 1953. Insgesamt wurden 560 Wagen produziert, davon nur 216 Stück mit der eleganten Coupé-Karosserie (€ 340.000 – 440.000).
 
Eher der Kategorie Zeitgenossen denn Alter Meister der Automobilgeschichte zuzurechnen ist der silberne Porsche 911 S 2.2 Liter, dessen Motor drehzahlgierig faucht und kreischt – DAS Modell für wirkliche Sportfahrer (€ 160.000 – 220.000). Die Reise durch die Porsche-Geschichte runden nach unten zwei 356, ein irischgrüner Porsche 356 1600 SC aus Erstbesitz und ein Porsche 356 A von 1959 ab (beide € 85.000 – 125.000). Nach oben ist der 993 Carrera 4S von 1996 der Abgesang auf die Ära der luftgekühlten 911er (€ 80.000 - 110.000). Eine ganz andere Facette der Firmengeschichte stellt der Super N 308 da. Der war der Rennwagen unter den Traktoren, weshalb er seinem Namen alle Ehre macht (€ 15.000 - 25.000).
 
Micro Cars und Indianer
Eine ganz andere Liga manifestiert sich bei der Auktion in der Sammlung von Micro Cars. Unter den durchwegs rot lackierten charmanten Fahrzeugen befinden sich etwa der 1954 Steyr-Fiat 500 C „Topolino“ (€ 8.000 – 12.000), ein 1957 Goggomobil TS 400 Cabriolet (€ 12.000 – 18.000) oder ein rot-weißer Nash Metropolitan, ein kleines süßes Auto mit dem Chic eines Großen (€ 7.000 – 10.000).
 
Ein Wagen mit Kunstgeschichte ist der Mercedes 190 Ponton von 1958, den einer der berühmtesten österreichischen Bildhauer, Fritz Wotruba, neu erstand und ihn bis zwei Jahre vor seinem Tod fuhr.

Eine absolute Rarität bei den Motorrädern – Originalzustand und österreichischer Erstbesitz -  ist die rote Indian Scout von 1936. Der stolze Indianer, der seine Altersspuren nicht verhehlt, verfügt über eine eindrucksvolle Historie (€ 26.000 – 28.000). Auch die Motorräder spannen den zeitlichen Bogen von den 20er Jahren mit einer Sunbeam Model 1 über die legendäre englische Vincent bis zur Honda CBX, die mit ihrem Sechszylinder-Motor Ende der 70er neue Maßstäbe setzte.

Insgesamt kommen 69 zwei- und vierrädrige Klassiker zur Auktion. Automobilia werden diesmal wieder in einer Online-Auktion angeboten, die am 27. Juni, 18 Uhr endet.

 

AUKTION KLASSISCHE FAHRZEUGE
Datum
Samstag, 24. Juni 2017, 16 Uhr
Besichtigung ab 22. Juni 2017
Ort Dorotheum Fahrzeug und Technik Zentrum Wien, 2331 Vösendorf, Doktor Robert Firneisstraße 6 - 8
Experten
Wolfgang Humer, Tel. +43-1-515 60-428, wolfgang.humer@dorotheum.at 
Ernst Pilger, Tel. +49-171-793 59 86, oldtimer@dorotheum.at 


Bildmaterial:

Für Ihre redaktionelle Berichterstattung über das Dorotheum stellen wir das Bildmaterial zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung. Bitte nennen Sie die angeführten Bildunterschriften und Copyrightangaben. Für anderweitige Nutzungszwecke treten Sie bitte mit dem Dorotheum in Kontakt, um mögliche Fragen zu Nutzungs- und Urheberrechten zu klären.