STARKER MARKT

Sammleruhren und Schmuck aus aristokratischem Besitz waren begehrt bei den Auktionen im Dorotheum


Eine starke Nachfrage nach Sammleruhren zeigte sich bei der Auktion mit Armband- und Taschenuhren am 18. Mai 2018 im Dorotheum Wien. 77 Prozent aller angebotenen Zeitmesser wurden zugeschlagen. Jaeger LeCoultre, Patek Philippe oder Rolex zählen zu den Klassikern, die von Uhrenliebhabern besonders begehrt waren. Aber auch Fabrikate von Blancpain oder Tudor sorgten für hohe Ansteigerungen.

Für den Dorotheum-Experten für Uhren, Günter Eichberger, ist der Markt für exklusive, gebrauchte Uhren stabil und relativ unbeeinflusst von der jeweiligen Wirtschaftslage. Die Preise für die Klassiker zeigen in den vergangenen Jahren einen ungebrochenen Aufwärtstrend.

Mit 45.000 Euro landete eine limitierte Armbanduhr von Jaeger LeCoultre Reverso mit Minutenrepetition in Roségold ganz oben auf der Liste mit den Top-Ergebnissen dieser Auktion (1994, Nr. 186/500).

Auf Platz 2 findet sich ein Blancpain Chronograph mit sichtbarem Minuten-Tourbillon und verglastem Boden (€ 43.502).

Patek Philippe-Erzeugnisse konnten die Schätzwerte verdoppeln: Eine Platin-Armbanduhr mit ewigem Kalender und drei Hilfszifferblättern für Monat, Schaltjahr, Datum, Wochentag, 24-Stundenanzeige und Mondphase aus der Zeit um 1990 erzielte 40.000 Euro, für 25.000 Euro versteigert wurde eine goldene Nautilus aus 1992. 

Große Nachfrage gab es auch für einen Chronographen Tudor Oyster Date Monte Carlo aus der Zeit um 1970 (erzielter Preis € 30.000). Rolex Armbanduhren sind immer ein Garant für gute Verkäufe: ein Eindrücker Chronograph aus 1920/30 wurde um 23.750 Euro versteigert, ein Oyster Perpetual Cosmograph aus 1991 ging für 12.500 Euro an einen neuen Besitzer.

Geadelte Juwelen
Bei der Juwelen-Aukion im Dorotheum Wien am 17. Mai 2018 wurden Juwelen aus europäischen Adelshäusern versteigert.

Darunter auch aus dem Haus Savoyen, allen voran ein Anhänger mit einem 20 ct. Smaragd und Diamanten, der mit 62.500 Euro seinen Schätzwert mehr als verdoppelte. Das Diadem mit ca. 12 ct. Diamanten erreichte 27.500 Euro. Über den Schätzwert hinaus gingen auch die Gebote für eine Trembleuse mit Diamanten und Orientperlen (€ 37.500).  

Ein eindrucksvolles Collier mit 36 ct. Diamanten, eine Arbeit Ende des 19. Jahrhunderts, wurde für 40.000 Euro zugeschlagen. 

Für ein 1950er-Jahre-Armband mit ca. 40 ct. Diamanten wurden mit 56.250 Euro die Erwartungen bestens erfüllt.


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