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Vielseitiges Asien

Seltenes, Ungewöhnliches, Dekoratives und Geschichtsträchtiges gibt es in der Auktion „Asiatische Kunst“ im Dorotheum am 18. Juni zu entdecken.


Highlight der Auktion ist ein Lackteller aus der Yuan- oder der frühen Ming-Dynastie ( 14. Jh.). Der aus geschnitztem Rotlack über ockerfarbenen Lackgrund gefertigte Teller ist mit Wildgänsen in einer schilfbewachsenen Uferlandschaft dekoriert, die Wandung ist mit einer zierlichen Blütenborte versehen (Lot 139, Schätzwert € 25.000 - 30.000).

Auf den ersten Blick unscheinbar, gibt das huf- oder röhrenförmige Ornament aus grüner Jade bei genauerer Auseinandersetzung seine höchst interessante Geschichte preis. Aus China, aus der Hongshan-Kultur des Neolithikums stammend, ist dieses wertvolle Objekt etwa 5.000 bis 5.500 Jahre alt. Bei dem zarten Jadeornament handelt es sich um eine für die Oberschicht dieser Kultur übliche Grabbeigabe, wohl, da ist sich die Forschung einig, um einen Haarschmuck. Der Haarschopf wurde offenbar durch diesen Tubus gezogen und mit einer Nadel in den seitlichen Löchern des Objektes fixiert (Lot 32, € 6.000 - 9.000).

Auch der Tischstellschirm aus seladonfarbener Jade kann als Ausdruck von Status und Prestige gelten. Seine aus der Qianlong-Periode stammende Jadeplatte zeigt in feinem Reliefeinen Luohan, einen Schüler Buddhas, der vor einer Höhle auf einem wasserumspülten Fels unter einem Baum sitzt und einen heiligen Text liest. Die Rückseite ist mit einem kaiserlichen Hymnus an die Luohan graviert und trägt die Signatur eines hohen Beamten des 18. Jahrhunderts. Der Tischstellschirm wird auf 6.000 bis 10.000 Euro geschätzt (Lot 38).

ASIATISCHE KUNST
Auktionsdatum
18. Juni 2015, 16 Uhr
Besichtigung ab 12. Juni 2015
Ort Palais Dorotheum, Wien 1, Dorotheergasse 17
Experte: Angelika Borchert M.A., Tel. +43-1-515 60-641, angelika.borchert@dorotheum.at


Bildmaterial:

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