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WEITER STEIGERN: DOROTHEUM AUF REKORDKURS

Über 200 Millionen Euro Jahresumsatz bei Auktionen 2022


Das Dorotheum konnte auch im Jahr 2022 an die Erfolge der vorigen Jahre anschließen: Die über 200 Millionen Euro Jahresumsatz bei Auktionen bedeuten wieder ein Rekordergebnis. Dabei erwiesen sich die laufend ausgebauten digitalen Angebote heuer einmal mehr als große Stärke des Dorotheum, das mit über 40 Sparten das führende Auktionshaus im deutschsprachigen Raum. Live Bidding, das Mitsteigern via Bildschirm, wird auch international verstärkt angenommen und ist gekommen um - auch in Lockdown-befreiten Zeiten - zu bleiben. Die kontinuierliche Erweiterung der digitalen Präsenz gilt auch für 2023 als ein wesentliches Unternehmensziel, ebenso wie das optimale Kundenservice. Nicht zuletzt deshalb hat das Dorotheum den Standort Deutschland mit seinen Niederlassungen in Düsseldorf und München im heurigen Jahr um eine Repräsentanz in Hamburg erweitert.

Punkto Versteigerungen feierte das Dorotheum im Jahr 2022 viele Erfolge. Die Contemporary Week mit moderner und zeitgenössischer Kunst, Juwelen und Armbanduhren im November erzielte den bisher besten Gesamtumsatz, der je bei einer Auktionswoche erreicht wurde.

Eine kunsthistorische Neuentdeckung brachte im Mai 2022 den höchsten Preis des Auktionsjahres im Dorotheum: Tizians „Büßende Magdalena“, wurde für 4,8 Millionen Euro bei der Altmeister-Auktion versteigert. 1,4 Millionen erzielte im Herbst ein Madonnenbildnis mit Kind von Giovanni Bellini (und Gehilfe). Einen Millionenpreis gab es auch für Kunst auf vier Rädern: Der 2005 gebaute Porsche Carrera GT, der bis dato letzte analoge Super-Sportwagen, erreichte 1,035 Millionen Euro.

Andy Warhols 1974 entstandenes Porträt seines Lieblingskünstlers, des Surrealisten und Fotografen Man Ray, erzielte 753.000 Euro und reihte sich mit einem Concetto spaziale von Lucio Fontana, das ebenfalls um 753.000 Euro einen neuen Besitzer fand,  an die Spitze der Dorotheum-Auktionsverkäufe im Bereich der zeitgenössischen Kunst 2022. Mit 303.000 Euro für Carla Accardis abstraktes "Phantasietier" überbot das Dorotheum seinen bisherigen Weltrekordpreis für ein Bild der italienischen Avantgardistin. Für Alfons Waldes seit Jahrzehnten hoch im Kurs stehenden Tiroler Landschaftsbilder gab es bei der Moderne-Auktion im November zahlreiche Spitzenpreise. 565.500 Euro wurden für sein Gemälde „Almen und Gletscher“ aus 1932 geboten. 115.200 Euro für eine typische Meereslandschaft des bedeutenden steirischen Malers Alfred Zoff stellen einen Rekord dar für eine Arbeit des Künstlers bei der Sparte Gemälde des 19. Jahrhunderts.

Starke Nachfrage herrschte einmal mehr nach Armbanduhren und Juwelen. Ein 30karätiges Diamant-Armband von Cartier London aus den 1930er Jahren war mit 315.500 Euro das am höchsten bewertete Schmuckstück im Dorotheum 2022. Erinnerungsstücke von Edita Gruberová riefen Musikfans wie Kunstliebhaber auf den Plan: Sie ersteigerten bei der Auktion am 7. September 2022 mehr als 150 Objekte aus dem Besitz der 2021 verstorbenen, weltberühmten Koloratursopranistin.

Neben der Sponsortätigkeit des Dorotheum für Kunstinstitutionen und Museen sowie für die Vienna Art Week lag heuer ein besonderes Augenmerk auf der Durchführung von 31 Benefizauktionen. Mehr als 2 Millionen Euro wurden so für soziale Projekte sowie für die Ukraine-Hilfe gespendet. 


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