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WELTREKORD FÜR EMILIO VEDOVA

Spannung garantiert: Höchstpreise bei Zeitgenössischer Kunst


Mit einem Knalleffekt begann die Auktion „Zeitgenössische Kunst“ im Dorotheum am 31. Mai 2017. Emilio Vedovas Großformat „Tensione“ (dt. „Spannung“) erreichte mit 792.500 Euro mehr als das Fünffache des Schätzwertes und damit auch den Weltrekordpreis für ein Werk des italienischen Hauptvertreters der informellen Kunst.  Das 1959 datierte, museale Bild stammt aus der Blütezeit dieser „formlosen“, antigeometrischen, antinaturalistischen Kunst.
 
Besonders der Auktionsschwerpunkt „Art Informel“ erfreute sich insgesamt großer Nachfrage. Das pastose Bild „Komposition“ von Nicolas de Stael aus 1950 erzielte 405.600 Euro, „Vegetaux“ (1957) von Jean Fautrier 295.800 Euro.
 
Unter den weiteren Höchstpreisen der Auktion: 515.400 Euro für Josef Albers “Study for Homage to the Square: Earthen I” (1955), 283.600 Euro für Lucio Fontanas Keramikskulptur “Crocifisso“ oder 344.600 Euro für Sigmar Polkes unbetitelte Papierarbeit von 1998.
 
Spitzenpreise bei der österreichischen Kunst erreichten u. a. Arbeiten von Erwin Wurm, Otto Muehl und Maria Lassnig.


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