Jahresrückblick 2025
Auf ein hervorragendes Auktionsjahr kann das Dorotheum zurückblicken. Die internationale Ausrichtung des Dorotheum ist ausschlaggebend für den Erfolg. Bieterinnen und Bieter aus über 90 Ländern wetteiferten um die Kunstwerke.
Fulminante Ansteigerungen im höherpreisigen Bereich konnte das Dorotheum im Laufe des Jahres verbuchen. Ein absolutes Highlight bildet die Zeichnung „Kauernder Rückenakt“ von Egon Schiele aus dem Jahre 1917, dem vorletzten Schaffensjahr des Künstlers, die für 3.23 Millionen Euro Besitzer wechselte. Zuschläge für Werke bedeutender Vertreter der Klassischen Moderne wie Giorgio de Chirico, Marc Chagall und Alfons Walde machten die Sparte zur erfolgreichsten des Hauses. An der Spitze der Zeitgenössischen Kunst steht die Arbeit „Two Inquisitors II“ des tschechischen Künstlers Mikuláš Medek, für die hervorragende 812.500 Euro ausgelegt wurde. Im Bereich der Alten Meister sorgte ein Porträt des spanischen Künstlers Francisco de Goya für einen sensationelles Ergebnis von 520.000 Euro. In der Sparte Gemälde des 19. Jahrhunderts ließ das Gemälde „Hansl’s erste Ausfahrt“ des österreichischen Malers Georg Ferdinand Waldmüller mit einem Spitzenpreis von € 520.000 aufhorchen.