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Lot No. 51 V


1975 Jensen Interceptor III


Letzte Evolution des Interceptor
Belgische Erstauslieferung
Aufwendig restauriert

Auf dem Londoner Autosalon im Oktober 1966 stellte Jensen seinen neuen Luxusliner Interceptor vor. Touring in Italien hatte eine ausgesprochen elegante Karosserie entworfen, deren Besonderheit eine Panoramaheckscheibe, die als Heckklappe fungierte, war. Das italienisch-schicke Äußere kombinierte man reichlich mit britischem Conolly-Leder und üppiger Leistung. Technisch vertraute man wieder auf großvolumige Chrysler-Motoren in Verbindung mit Automatik-Getrieben. Fertig war der Gentleman-Express, für all jene, denen der Rolls-Royce zu aristokratisch und der Aston Martin zu sportlich waren. Im Laufe der Jahre ließ Jensen den Interceptor reifen, so änderte sich bei Mk 2 primär die Optik, wohingegen man beim Mk 3 Interieur und Technik modifizierte. Neben dem normalen Coupé, das man Saloon nannte, bot man ein Cabriolet an, sowie ab 1975 ein Coupé ohne die verglaste Heckklappe. 1976 wurde der Interceptor eingestellt, einen Nachfolger für ihn gab es nicht.

Dieser Interceptor wurde im Juni 1975 nach Belgien ausgeliefert. Die Präfix 223 in der Fahrgestellnummer zeigt an, dass es sich um eine linksgelenkte, europäische Ausführung handelt, die den Erfordernissen des belgischen und des niederländischen Markts entsprach. Bereits im Juli 1977 erwarb ein niederländischer Geschäftsmann den Interceptor und ließ ihn schließlich von 2006 bis 2008 aufwendig restaurieren. Fotos künden davon, dass der Wagen komplett zerlegt war, um ihn auch im Detail zu restaurieren. Komplett zerlegt heißt, von der Rohkarosserie ohne Kotflügel an aufwärts. Natürlich gibt es auch Fotos von instand gesetzten Technikkomponenten. Einen solchen Aufwand haben nur ganz wenige Jensen genossen. Irritierend daran ist, dass das Fahrzeug vorher in äußerlich keinem schlechten Zustand war. Der Einbringer erkannte seine Chance, einen der aufwendigst restaurierten Interceptor zu erstehen, als ihm der Mk III 2014 angeboten wurde, und griff zu. Das Auto sprach für sich, die Restaurierungsfotos erklärten den fantastischen Zustand nachdrücklich. Mittlerweile hat der Jensen wieder die typischen Lackrisse an den Lüftungskiemen der Motorhaube. Daran erkennen sie jene Exemplare, die auch gefahren werden. Was ihn auch ebenfalls vom Jahreswagen unterscheidet ist die schon 47 Jahre zurückliegende Erstzulassung. Ansonsten sollte man schon aus rein rationalen Gründen dieses Coupé erwerben.

Chassis: SALJNAEW4EN182384
Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung

02.07.2022 - 15:00

Realized price: **
EUR 41,400.-
Estimate:
EUR 38,000.- to EUR 52,000.-

1975 Jensen Interceptor III


Letzte Evolution des Interceptor
Belgische Erstauslieferung
Aufwendig restauriert

Auf dem Londoner Autosalon im Oktober 1966 stellte Jensen seinen neuen Luxusliner Interceptor vor. Touring in Italien hatte eine ausgesprochen elegante Karosserie entworfen, deren Besonderheit eine Panoramaheckscheibe, die als Heckklappe fungierte, war. Das italienisch-schicke Äußere kombinierte man reichlich mit britischem Conolly-Leder und üppiger Leistung. Technisch vertraute man wieder auf großvolumige Chrysler-Motoren in Verbindung mit Automatik-Getrieben. Fertig war der Gentleman-Express, für all jene, denen der Rolls-Royce zu aristokratisch und der Aston Martin zu sportlich waren. Im Laufe der Jahre ließ Jensen den Interceptor reifen, so änderte sich bei Mk 2 primär die Optik, wohingegen man beim Mk 3 Interieur und Technik modifizierte. Neben dem normalen Coupé, das man Saloon nannte, bot man ein Cabriolet an, sowie ab 1975 ein Coupé ohne die verglaste Heckklappe. 1976 wurde der Interceptor eingestellt, einen Nachfolger für ihn gab es nicht.

Dieser Interceptor wurde im Juni 1975 nach Belgien ausgeliefert. Die Präfix 223 in der Fahrgestellnummer zeigt an, dass es sich um eine linksgelenkte, europäische Ausführung handelt, die den Erfordernissen des belgischen und des niederländischen Markts entsprach. Bereits im Juli 1977 erwarb ein niederländischer Geschäftsmann den Interceptor und ließ ihn schließlich von 2006 bis 2008 aufwendig restaurieren. Fotos künden davon, dass der Wagen komplett zerlegt war, um ihn auch im Detail zu restaurieren. Komplett zerlegt heißt, von der Rohkarosserie ohne Kotflügel an aufwärts. Natürlich gibt es auch Fotos von instand gesetzten Technikkomponenten. Einen solchen Aufwand haben nur ganz wenige Jensen genossen. Irritierend daran ist, dass das Fahrzeug vorher in äußerlich keinem schlechten Zustand war. Der Einbringer erkannte seine Chance, einen der aufwendigst restaurierten Interceptor zu erstehen, als ihm der Mk III 2014 angeboten wurde, und griff zu. Das Auto sprach für sich, die Restaurierungsfotos erklärten den fantastischen Zustand nachdrücklich. Mittlerweile hat der Jensen wieder die typischen Lackrisse an den Lüftungskiemen der Motorhaube. Daran erkennen sie jene Exemplare, die auch gefahren werden. Was ihn auch ebenfalls vom Jahreswagen unterscheidet ist die schon 47 Jahre zurückliegende Erstzulassung. Ansonsten sollte man schon aus rein rationalen Gründen dieses Coupé erwerben.

Chassis: SALJNAEW4EN182384
Papiere: Österreichische Einzelgenehmigung


Buyers hotline Mon.-Fri.: 10.00am - 4.00pm
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auction: Klassische Fahrzeuge
Date: 02.07.2022 - 15:00
Location: Vösendorf
Exhibition: 30.06. – 02.07.2022


** Purchase price incl. charges and taxes

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