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A.R. Penck

(oder Mickey Spilane, Mike Hammer, TM oder Y)

5. Oktober 1939, Dresden (Deutschland) - 2. Mai 2017, Zürich (Schweiz)

A. R. Penck war ein deutscher Maler, Bildhauer, Grafiker, Musiker und Schriftsteller. Er wurde vor allem für seine so genannten „Standart-Bilder“, welche durch eine von ihm erfundene, universelle Zeichen- und Symbolsprache charakterisiert sind, international bekannt.

1939 in Dresden als Ralf Winkler geboren, erhielt Penck von 1953 bis 1954 Mal- und Zeichenunterricht bei Jürgen Böttcher (genannt „Strawalde“). Danach absolvierte er zunächst eine Lehre als Werbezeichner bei der Deutschen Werbe- und Anzeigengesellschaft, kurz DEWAG. Als er sich im Anschluss daran an den Kunsthochschulen in Dresden und Berlin Ost bewarb, wurde er aufgrund seiner Mitgliedschaft bei der Künstlergruppe „Erste Phalanx Nedserd“ insgesamt viermal abgewiesen. Nichtsdestotrotz besuchte er Abendkurse an der Dresdner Kunsthochschule bei Wilhelm Rudolf und Gerhard Kettner. Zu dieser Zeit lernte er auch den Maler Georg Baselitz kennen.

Ende der 1950er Jahre beschäftigte sich Penck eingehend mit dem Werk von Pablo Picasso und Rubens. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich unter anderem als Heizer oder Nachtwärter.
1961 entstanden seine ersten sogenannten „Systembilder“. In den darauffolgenden Jahren befasste sich der vielseitig begabte Künstler mit Themenfeldern wie der Kybernetik und der Informationstheorie.
Ab 1964 begann Penck mit seinen bekannten „Standart-Bildern“. In Anlehnung an dem von ihm hochverehrten Leipziger Eiszeitforscher Albrecht Penck, schmückte sich Penck, ehemals Winkler, ab dem Jahre 1968, mit dessen Nachnamen. In den frühzeitlichen (Höhlen-)Malereien, Graffitis und Kalligraphien fand Penck eine beinahe unerschöpfliche Inspirationsquelle für sein eigenes kreatives Schaffen. Obwohl der in der damaligen DDR lebende Künstler mit einem Ausstellungsverbot bedacht war, nahm Penck 1972 an der documenta 5 teil und stellte seine Werke gemeinsam mit Joseph Beuys in München aus. Nach sechsmonatigem Reservedienst in der Volksarmee, begann Penck eine Werkserie unter seinem Pseudonym Mike Hammer. Werkserien wie diese entstanden in Folge von speziellen Musik- und Kunstveranstaltungen, welche er gemeinsam mit anderen Künstlerkollegen organisierte. Mit dem Maler Jörg Immendorf verband ihn nicht nur die gemeinsame Arbeit, sondern auch der Einsatz für Dissidenten. Trotz der wachsenden Anhängerschaft seiner Kunst, hatte Penck zunehmend Probleme mit dem Staatssicherheitsdienst, welche in der Zerstörung seines Atelierinventars im Jahre 1979 gipfelten. Seinen internationalen Durchbruch erlangte Penck nach der Ausbürgerung aus der DDR 1980.
1984 nahm der mehrfach ausgezeichnete Künstler an der Biennale in Venedig teil. Penck, der seit den späten 1970er Jahren Holzskulpturen und ab den frühen 1980er Jahren Bronzeplastiken anfertigte, stellte 1986 in Carrara Marmorplastiken her.
Von 1988 bis 2003 war Penck, der abwechselnd in verschiedenen Städten auf der ganzen Welt lebte, Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie.

Die Werke von Josef Hoffmann sind ein regelmäßiger Bestandteil der Zeitgenössische Kunst Auktionen des Dorotheum. Am 22. November 2017 wurde sein Bild „Soldato Moderno“ aus dem Jahr 1990 im Rahmen einer um einen Preis von insgesamt € 109.239 ersteigert.

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