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August Xaver Karl Ritter von Pettenkofen

10. Mai 1822, Wien (Österreich) - 21. März 1889, Wien (Österreich)

August Xaver Ritter von Pettenkofen zählt zu den namhaftesten Vertretern der österreichischen Freilichtmalerei. Sein Schaffen beeinflusste junge Künstlerkollegen wie Johann Gualbert Raffalt, Leopold Carl Müller, Franz Rumpler oder Ferdinand Schmutzer.

Der Wiener Maler, Zeichner und Lithograph entschied sich als erstes Mitglied seiner Familie eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen: aufgrund seines bemerkenswerten zeichnerischen Talents nahm er bereits ab seinem zwölften Lebensjahr an der Akademie der Bildenden Künste Wien an der Zeichenklasse von Leopold Kupelwieser, gemeinsam mit Carl Schindler, teil. Parallel dazu fand er ebenso Zeit für Privatunterricht bei Franz Eybl um die Technik der Lithographie zu erlernen. Nach einer zweijährigen Unterbrechung seiner Ausbildung, aufgrund einer Militärstationierung in Padua, kehrte Pettenkofen 1843 wieder in seine Geburtsstadt Wien zurück und nahm seine Studien wieder auf. Um seinen Lebensunterhalt zu garantierten stellte er Lithographien, v.a. mit humoristischen und militärischen Motiven, für die bekanntesten Wiener Verleger her. In dieser Zeit entstanden auch erste Porträts und Genrebilder. Als Kriegsmaler begleitete Pettenkofen die österreichische Armee - 1851 erreichte er Szolnok. Dieser Aufenthalt sollte für seine weitere künstlerische Karriere weitreichende Folgen haben: inspiriert von der ländlichen Bevölkerung vor Ort widmete er sich von nun an in erster Linie dem Volksgenre. Er verzichtete auf eine vorgefasste Bildidee und konzentrierte sich auf eine realistische Schilderung der Menschen und der Natur. In den folgenden zehn Jahren kehrte er immer wieder an diesen Ort zurück. Auch seine, ab dem Jahre 1852 regelmäßigen, Aufenthalte in Paris gingen nicht spurlos an seiner Malweise vorbei. Dies führte dazu, dass er sich von einem zeichnerischen Stil abwendete und einen malerischen, beinahe impressionistischen Stil bevorzugte.
Seiner introvertierten Art mag es geschuldet sein, dass seine Werke zu Lebzeiten auf keinen Ausstellungen vertreten waren. Dennoch genoss er ein gutes Ansehen in der Gesellschaft - ein Umstand, welcher mit seiner Erhebung in den Ritterstand im Jahre 1874, bezeugt wird.
Gegen Ende seines Lebens ging Pettenkofen des Öfteren auf Wanderschaft, u.a. nach Riva, Venedig, Toblach, Assisi, Sterzing und Bozen. 1866 wurde er Mitglied an seiner ehemaligen Ausbildungsstätte, der Akademie der Bildenden Künste in Wien.

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