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Bruno Gironcoli

27. September 1936, Villach (Österreich) - 19. Februar 2010, Wien (Österreich)

Bruno Gironcoli war ein österreichischer Maler und Bilderhauer, welcher vor allem für seine Monumentalskulpturen bekannt geworden ist.

1936 in Villach geboren, absolvierte Gironcoli zunächst in Innsbruck eine Lehre zum Gold-, Silber- und Kupferschmied, bevor er 1957 mit dem Studium der Malerei an der Hochschule für Angewandte Kunst Wien bei Eduard Bäumer begann.  Während eines einjährigen Aufenthaltes in Paris, beschäftigte er sich mit Werken von Alberto Giacometti und davon ausgehend mit den Darstellungsmöglichkeiten der menschlichen Figur. Nach seiner Rückkehr nach Wien besuchte er die Metallbearbeitungsklasse von Eugen Meier an der Hochschule für Angewandte Kunst. 1967 hatte Gironcoli seine erste Einzelausstellung in der Galerie Hildebrand in Klagenfurt. Neben Künstlerkollegen wie Roland Goeschl, Hans Hollein, Oswald Oberhuber und Walter Pichler nahm Gironcoli im darauffolgenden Jahr an der Gruppenausstellung „Super Design“ teil.
Ende der 1960er Jahre wandelte sich sein Skulpturenbegriff grundlegend: er kreierte mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs Handlungsräume, welche zwischenmenschliche Beziehungen und Gewalt in verschiedenen Ausprägungen thematisieren.
1971 vertrat der Künstler Österreich bei der Biennale in Sao Paolo. 1977 löste er Fritz Wotruba als Professor und Leiter der Meisterklasse für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Wien, ab. Dies ermöglichte ihm seine Atelierflächen zu erweitern und autark vom Kunstmarkt zu sein.
Ab Mitte der 1980er Jahre entstanden Plastiken im monumentalen Format. Neben zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, wurde Gironcoli mehrfach ausgezeichnet: unter anderem 1993 mit dem Großen Österreichischen Staatspreis.
Das Museum Gironcoli im Park von Schloss Herberstein beherbergt die umfangreichste Sammlung an Werken des Künstlers.
Im Februar 2010 verstarb der Künstler nach langer Krankheit in Wien. Eine Retrospektive im mumok 2018 stellt erstmals den Maler und Zeichner Gironcoli ins Zentrum. Diese Blätter nehmen einen nicht minder bedeutsamen Platz in dem Werk des Künstlers ein.

Seit einigen Jahren sind Werke von Bruno Gironcoli bei Dorotheum Auktionen erfolgreich vertreten. Am 2. Juni 2016 wurde sein Werk „Begegnung“ aus den Jahren 1968/69 - die Nr. 2 von insgesamt 6 Güssen, im Rahmen einer „Zeitgenössischen Kunst“ - Auktion um einen Preis von € 25.000 versteigert.

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