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Edward Theodor Compton

29. Juli 1849, Stoke Newington (England) - 22. März 1921, Feldafing (Deutschland)

Edward Theodor Compton war ein englischer Maler, der vor allem für seine Darstellungen von Berglandschaften bekannt geworden ist.

1849 als Sohn eines Versicherungsagenten im englischen Stoke Newington geboren, fertigte Compton ab seinem vierzehnten Lebensjahr Naturstudien an und besuchte unter anderem die Royal Academy of Art in London. 1867 zog seine Familie nach Darmstadt - zur damaligen Zeit, unter Großherzog Ludwig III. ein Mekka für Künstler. In seiner neuen Heimat unterrichteten Compton Vater und Sohn Zeichnen, unter anderem auch Adeligen, wie der Prinzessin Alice.
Von seinen diversen Reisen und Wanderungen zu dieser Zeit haben sich teilweise Skizzenbücher erhalten. Vor allem das Berner Oberland und der Thurner See haben einen derartig nachhaltigen Eindruck bei dem Künstler hinterlassen, dass er für sich selbst beschloss, sich auf Darstellungen von Berglandschaften zu spezialisieren. Der Faktor, dass Compton selbst ein hervorragender und passionierter Bergsteiger war, begünstigte diese Entscheidung sicherlich.
1869 zog Compton nach München, präsentiert dort erstmals seine Werke im Glaspalast und heiratete Auguste Amalie Plötz. Ihre Hochzeitreise führte das frischvermählte Paar nach Österreich und Italien. Nach zwei Jahren ließen sie sich in Feldafing am Starnberger See nieder. Sein Talent als Maler gab er an seine Kinder weiter - Sohn Edward Harrison wurde als Landschaftsmaler bekannt, seine Töchter Dora malte ebenfalls Berglandschaften und seine Tochter Marion spezialisierte sich auf Blumenbilder und Stillleben. Seine Reiselust führte Compton in den darauffolgenden Jahren noch an weitere Orte auf der ganzen Welt.

Insgesamt hinterließ der Künstler ein umfangreiches Oeuvre an Ölbildern, Aquarellen und Tuschezeichnungen, welche durch ihre topografische Genauigkeit bestechen.  Neben seiner Tätigkeit als Maler, war Compton ebenfalls als Illustrator für alpine Publikationen erfolgreich. Seine Berglandschaften wurden unter anderem auch in Form von Ansichtskarten verbreitet. 1919 besuchte er ein letztes Mal den Großglockner, bevor er zwei Jahre später in Feldafing verstarb.

Werke von Edward Theodore Compton sind seit Jahren bei Auktionen des Dorotheum vertreten: Am 7. Oktober 2009 wurde sein Gemälde „Sylvretta vom großen Maderer“ aus dem Jahre 1910, im Rahmen einer „Gemälde des 19. Jahrhunderts“ Auktion, um einen Preis von € 63.580 verkauft.

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