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Giorgio de Chirico

10. Juli 1888, Volos (Griechenland) – 21. November 1978, Rom (Italien)

Der italienische Maler Giorgio de Chirico ist der Gründer der metaphysischen Kunstbewegung und gilt als einer der bedeutendsten surrealistischen Maler des 20. Jahrhunderts.

Im Jahr 1888 als Sohn italienischer Eltern in Griechenland geboren, begann er seine Studien im Jahr 1900 am Polytechnischen Institut in Athen.  Die Zeit in München an der Akademie der Bildenden Künste und auch in Mailand, Florenz und Paris, wo er Mitglied im Salon des Indépendants und im Salon d'Automne war, prägte ihn besonders. In dieser Zeit kam es zum Austausch mit Constantin Brancusi, André Derain und Max Jacob. Unter dem Einfluss der Pariser Dada-Bewegung malte Chirico seine berühmten Werke "Hector und Andromache" und "Die störenden Musen."
Mit dem Ersten Weltkrieg musste er Paris verlassen und kehrte nach Italien zurück. Dort gründete de Chirico gemeinsam mit Filippo de Pisis und Carlo Carrá die Scuola Metafisica. Seine erste Einzelausstellung fand im Casa d'Arte Bragaglia in Rom im Jahr 1918 statt. Damals war er auch eines der führenden Mitglieder der Künstlerbewegung „Gruppo Valori Plastici“ oder "Rückkehr zur Ordnung", als Reaktion auf den Krieg, bemüht um die Wiederbelebung von Klassizismus und Realismus in der Malerei. Im Jahr 1921 fand eine Einzelausstellung in der Galleria Arte in Mailand statt und 1924 war er Teilnehmer an der Biennale von Venedig. Andere international bemerkenswerte Ausstellungen fanden im Lauf des nächsten Jahrzehnts in London, Paris und New York statt.

Obwohl Giorgio de Chirico hauptsächlich für seine surrealistischen und metaphysischen Gemälde bekannt ist, widmete er sich zur Enttäuschung seiner Anhänger in den 1920er Jahren der Renaissance- und Barockkunst. Seine bekanntesten Bilder sind seine leeren, unheimlichen Stadtlandschaften, die von 1910 bis 1920 entstanden. Zu seinen berühmtesten Werken zählt die Serie "Metaphysische Stadtplätze".

1925 heiratete Giorgio de Chirico die russische Balletttänzerin Raissa Gurievich Kroll. Damit begann er 1929, die Kulisse und Kostüme für Sergei Djagilews Ballett Le Bal zu entwerfen und arbeitete ab da häufig für Ballett und Oper. Er widmete sich auch dem Schreiben und veröffentlichte 1929 seinen Roman „Hebdòmeros“. Auch schrieb er viele Essays, Abhandlungen über künstlerische Techniken, Poesie, Autobiographien, dramatische Werke, und seine eigenen „Memoirs“. Giorgio de Chirico war ein produktiver Maler und malte und arbeitete noch über seinen 90. Geburtstag hinaus. 1978 starb er in Rom.

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