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Guido Reni

4. November 1575, Bologna (Italien) - 18. August 1642, Bologna (Italien)

Guido Reni war ein italienischer Maler und Radierer zählt heute zu den bekanntesten Künstlern des Hochbarock. Neben den Caraccis, Domenichino und Guercino gehörte er zu den Vertretern der sogenannten Bologneser Schule.
Guido Reni wurde 1575 als einziger Sohn in eine Familie von Musikern hineingeboren. Bereits in jungen Jahren zeichnete sich bei ihm eine besondere Begabung für die Kunst ab. So kam es, dass er schon mit neun Jahren in der renommierten Werkstatt von Denijs Calvaert, einem Freund seines Vaters, eine Lehre begann. Zu seinen damaligen Kollegen zählten Maler wie Francesco Albani und Domenichino. Nach dem Tod des Vaters verließ Reni die Werkstatt und wechselte an die einflussreiche Accademia degli Incamminati, welche von Ludovico Caracci geleitet wurde. Diese Institution gehörte zu den ersten Kunstakademien Italiens. In dieser Zeit entstanden seine ersten Altarbilder. 1598 verließ Reni nach einem Streitgespräch die Akademie. Im selben Jahr schuf er anlässlich des Besuchs von Papst Clemens VIII. in Bologna seine erste Serie von Drucken.

Ab 1600 wurde Rom zu seiner Hauptwirkungsstätte, wo er in den darauffolgenden Jahren zahlreiche Aufträge von den einflussreichsten Familien der Stadt erhielt. Unter dem Pontifikat von Paul V. (Borghese) gehörte Reni zu den am meisten beschäftigten Malern und erhielt von dessen Familienmitgliedern zahlreiche Aufträge. Zu einem seiner größten künstlerischen Vorbildern zählte Raffael. Neben Ölgemälden fertigte der Künstler auch viele Fresken an. Eines seiner berühmtesten ist das Deckenfresko für den großen Saal des Casino dell' Aurora.

1614 kehrte er in seine Heimatstadt Bologna zurück, welche er nur mehr für zwei Aufträge verließ: 1622 malte er in Rom im Auftrag von Kardinal Ludovico Ludovisi eine Altarretabel mit der Darstellung der Heiligen Dreifaltigkeit und 1625 in Neapel ein Deckenfresko für die Kirche San Gennaro.

Guido Reni konzentrierte sich Zeit seines Lebens, mit Ausnahmen von wenigen Porträts, hauptsächlich auf biblische und mythologische Sujets, wie beispielsweise „Kindermord in Betlehem“ (1611) oder „Erzengel Michael“ (1636).

Im Jahre 1642 starb Guido Reni in Bologna.

Im Rahmen einer „Alte Meister“ Auktion im Dorotheum Wien wurde am 19. April 2016 Renis Ölgemälde „Der kreuztragende Christus“ um einen Preis von € 491.000 versteigert.

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