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Gustav Klimt

14. Juli 1862, Baumgarten (Österreich) - 6. Februar 1918, Wien (Österreich)

Gustav Klimt war ein bedeutender Maler und Zeichner der österreichischen Moderne.  Klimt war unter anderem Mitglied der Genossenschaft bildender Künstler Wien (Künstlerhaus) sowie ein bedeutender Vertreter der Wiener Secession. Durch die Zusammenarbeit der Wiener Secession mit der Wiener Werkstätte pflegte Klimt auch Kontakte zu deren Mitgliedern.

Klimt erhielt ein Stipendium an der Wiener Kunstgewerbeschule des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie, sodass er von 1875 bis 1880 unter anderem bei Ferdinand Laufberger, Victor Berger und Michael Rieser studieren konnte.
Klimts Stil wurde durch Werke von Ferdinand Laufberger, Hans Makart und Lawrence Alma Tadema beeinflusst. Stilistische Einflüsse der Präraffaeliten sowie die Auseinandersetzung mit dem späten Impressionismus kamen auch zum Tragen. Klimts Werke waren gekennzeichnet von Expressivität bei gleichzeitiger Flächigkeit und oftmaliger Verwendung von Blattgold.

In den 1880er Jahren gründete Klimt gemeinsam mit seinem Bruder Ernst sowie Franz Matsch die Künstler-Compagnie. Die Compagnie zeichnete sich verantwortlich für zahlreiche Aufträge (u. a. Gestaltung von Vorhang-, und Deckengemälden, z.B. für die Deckenfresken des neuen Burgtheaters sowie der Deckengemälde in der Wiener Hermesvilla). Klimt wurde 1891 Mitglied der Genossenschaft bildender Künstler (Künstlerhaus), sechs Jahre später trat er aus der Genossenschaft aus und wurde Mitbegründer der Wiener Secession, deren erster Präsident er war (1897-1899). Klimt schuf für die Zeitschrift der Wiener Secession Ver Sacrum zahlreiche Illustrationen und Bildvorlagen (1898-1903).

Im Jahr 1900 lieferten Gustav Klimt und Franz Matsch Entwürfe zu den Fakultätsbildern der Universität Wien. Klimts Entwürfe wurden jedoch sowohl von den Universitätsprofessoren als auch den Medien heftig abgelehnt. Als Resultat trat Klimt 1905 vom Auftrag zurück, retournierte das bereits erhaltene Honorar und nahm die Bilder wieder zu sich. Die Bilder sind heute leider nicht mehr erhalten, sondern verbrannten im Zweiten Weltkrieg. Klimt schuf eine Reihe sehr bekannter Werke - erwähnenswert sind beispielsweise der Beethovenfries in der Wiener Secession, der Stocletfries im Palais Stoclet in Brüssel, Der Kuss sowie viele Landschaftsbilder und Porträts. Klimt schuf daneben aber auch Entwürfe zu Reformkleidern für seine Muse und Lebenspartnerin Emilie Flöge.

1905 trat Gustav Klimt, gemeinsam mit Carl Moll, aus der Wiener Secession aus und trat in den Deutschen Künstlerbund ein. Klimt erhielt im Laufe seines Lebens eine Reihe von Auszeichnungen (z. B. 1890 Kaiserpreis der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens, 1905 Ehrenmitglied der Königlich-Bayrischen Akademie der Bildenden Künste in München, 1912 Präsident des Bundes Österreichischer Künstler und 1917 Ehrenmitglied der Akademie der bildenden Künstler). Trotz seiner großen Bedeutung innerhalb der Kunst hatte Klimt keine Schüler - er beeinflusste jedoch das Schaffen künftiger Maler, wie beispielsweise Oskar Kokoschka und Egon Schiele.

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