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Hans Hartung

21. September 1904, Leipzig (Deutschland) - 8. Dezember 1989, Antibes (Frankreich)

Der deutsch-französische Maler und Grafiker Hans Hartung fand sehr früh zu einem eigenen abstrakten Stil. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er zu den Künstlern der in Paris entstandenen Kunstrichtung Informel. Wegbereiter des Informel, einer abstrakten Malerei, ohne einheitlichem Stil, waren die damals in Paris lebenden Künstler Wols, Jean Fautrier und eben Hans Hartung.

Der am 21. September 1904 in Leipzig geborene Hans Hartung beschäftige sich schon während seiner Schulzeit in Dresden mit abstrakter Kunst. Ab 1924 studierte er in Leipzig Philosophie und Kunstgeschichte. Beeindruckt von den Bildern des russischen Malers Wassily Kandinsky entschloss er sich ein Jahr später mit einem Studium der Malerei in Leipzig und Dresden zu beginnen. Ab 1928 war Hans Hartung Schüler bei dem Maler, Restaurator und Professor der Akademie der Bildenden Künste in München Max Doerner. 1929 ging er nach Frankreich und heiratete die norwegische Malerin Anna-Eva Bergman. Die Schwiegermutter Hartungs sprach sich vehement gegen die Beziehung aus und die Ehe wurde kurze Zeit später wieder getrennt. Der in Paris lebende spanische Bildhauer Julio González nahm ihn bei sich auf und 1939 heiratete Hartung dessen Tochter Roberta. Noch im selben Jahr ging er zur französischen Fremdenlegion,1944 verlor er bei Kämpfen in Nordafrika ein Bein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Hans Hartung französischer Staatsbürger und begann wieder mit dem Malen. 1947 hatte er seine erste Einzelausstellung in Paris. 1952 traf er seine erste Frau Anna-Eva Bergman wieder und heiratete sie 1957 ein zweites Mal.

Hans Hartung war 1955 Teilnehmer der ersten documenta in Kassel. Auf der Biennale von Venedig wurde ihm 1960 der Preis für Malerei verliehen. Mit seiner abstrakten Malweise wurde Hans Hartung ein wichtiger Vertreter der informellen Kunst und beeinflusste durch seine Arbeit eine Reihe jüngerer Maler.
Hans Hartungs Kunst ist stark geprägt von seiner grafischen Ausbildung. Klar und geradlinig, reduziert, ja minimalisiert. Die zarte Strichführung erinnert an chinesische Tuschemalerei oder Kalligraphie.

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