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Jusepe de Ribera

12. Jänner 1591, Játiva (Spanien) - 2. September 1652, Neapel (Italien)

Jusepe de Ribera war ein spanischer Maler, Zeichner und Graveur des Barock. Er zählt zu den einflussreichsten Vertretern der sogenannten „Neapolitanischen Schule“. Zu seinen bekanntesten Werken zählen neben Darstellungen diverser Heiliger, Bilder wie „Der trunkene Silenos“ und „Der Klumpfuß“.

Jusepe de Ribera wurde zu Beginn seiner Ausbildung von dem Maler Francesc Ribara unterrichtet. Danach führten ihn Studienreisen in bedeutende italienische Städte wie Rom, Parma, Modena und schließlich nach Neapel, wo er seinen Arbeits- und Lebensmittelpunkt fand. Zu Beginn seiner Karriere bewegte sich der Maler, welcher 1613 in den Kreis der Accademia di San Luca in Rom aufgenommen wurde, im Umkreis der Nachfolger von Caravaggio. Als Anerkennung für sein künstlerisches Schaffen ernannte ihn der damalige Vizekönig von Neapel, Pedro Téllez-Girón, zu seinem persönlichen Hofmaler. 1616 heiratete er die Tochter des Malers Giovanni Bernadino Azzolino, dessen gute Kontakte zur neapolitanischen Kunstszene sich positiv auf den weiteren Verlauf seiner Karriere auswirkten. Aufgrund seiner spanischen Herkunft erhielt er den Spitznamen „Lo Spagnoletto“. Ribera genoss großes Ansehen, bekam stets neue Aufträge und war Leiter einer eigenen Werkstatt. Zu seinen Schülern zählten unter anderem Namen wie Luca Giordano und Francesco Fracanzano. Ab den 1620er Jahren führte Ribera die Spitze der neapolitanischen Malerei an. Sein Malstil erwies sich als wegweisend und beeinflusste eine Reihe von anderen Künstlerkollegen seiner Zeit wie beispielsweise Giuseppe Marullo, Paolo Domenico Finoglio und Pietro Novelli. Seine Werke werden der sogenannten „Neapolitanischen Schule“ zugerechnet, welche von Neapel aus eine große Wirkung auf die Malweise anderer europäischer Länder hatte. Charakteristisch für die Bilder dieser Werkgruppe sind naturalistische Elemente welche in religiösen und volkstümlichen Genreszenen, oftmals mit dramatischen Hell-Dunkeleffekten, zum Ausdruck kommen.

Als 1647 ein Volksaufstand in Neapel ausbrach, sah sich der Künstler gezwungen sein Haus zu verkaufen und mit seiner Familie in den Palast des Vizekönigs zu flüchten. 1652 starb Ribera nach langer Krankheit verarmt in Neapel.

Am 17. April 2017 erzielte sein Gemälde „Die Verhöhnung Christi“ im Rahmen einer „Alte Meister“ Auktion einen Preis von insgesamt € 711.300.

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