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Max Weiler

Maler Zeitgenössische Kunst | Hall, Tirol 1910-2001 Wien

Max Weiler war ein bedeutender österreichischer Maler, der diverse Preise und Auszeichnungen, wie den Großen Österreichischen Staatspreis für Bildende Kunst (1960) und das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich erhielt (2000). Max Weiler hinterließ mit rund 1600 Gemälden und vierzig großformatigen Arbeiten im öffentlichen Raum nicht nur ein vielgestaltiges malerisches Œuvre, sondern auch ein knapp 3.500 Arbeiten umfassendes zeichnerisches Werk.

Max Weiler wurde als Sohn des Max Weiler, eines k. k. Richters in Hall in Tirol, und seiner Ehefrau Margaretha Maria Engel geboren. Weiler studierte bei Karl Sterrer an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Durch Sterrer wurde Weiler der erste Zugang zu Bildern der altchinesischen Landschaftsmalerei der Song-Dynastie (960–1279) vermittelt. Von 1964 bis 1981 war Max Weiler Professor für Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

1945 gewann Weiler den Wettbewerb um die Durchführung der Fresken in der Theresienkirche auf der Hungerburg in Innsbruck. Diese Arbeit sorgte für heftige Debatten, da Weiler bei der Darstellung der Kreuzigung Christi, Menschen in Tiroler Tracht dargestellt hatte. Es folgte ein Prozess wegen „Herabwürdigung des Bauernstandes“ und eine jahrelange Verhängung der Fresken.

Zwischen 1950 und 1954 arbeitete der Künstler an weiteren Fresken. In der Zeit seiner Paris-Reise (1949) lernte er die Maler Nicolas de Staël und Alfred Manessier kennen. Zu seinen Werken gehörten neben Ölgemälden, Zeichnungen und Fresken auch Mosaike, Keramiken, Entwürfe für Wandteppiche und Betonglasfenster.

1955 nahm Weiler an der III. Biennale von São Paulo teil. Auf der XXX. Biennale von Venedig, 1960 repräsentierte er Österreich. Im selben Jahr begann er seine Selbstreflexionen in den Tag- und Nachtheften niederzulegen (20 Bände bis 1991).

1978 fand in der Graphischen Sammlung der Albertina in Wien eine Weiler-Ausstellung statt. 1981 erfolgte die Emeritierung als Professor der Akademie der bildenden Künste in Wien. Am 29. Januar 2001 starb Max Weiler in Wien. Er wurde in einem Ehrengrab der Stadt Wien auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.

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