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Norbertine Bresslern-Roth

13. November 1891, Graz (Österreich) - 30. November 1978, Graz (Österreich)

Norbertine Bresslern-Roth war eine österreichische Malerin, Grafikerin und Buchillustratorin. Neben ihren männlichen Künstlerkollegen Carl Fahringer und Ludwig Heinrich Jungnickel ist sie absolute Spitzenreiterin unter den österreichischen Tiermalern.

1891 in Graz geboren, stach ihr besonderes künstlerisches Talent bereits in der Volksschulzeit heraus. Auf Anraten ihres damaligen Lehrers besuchte sie zunächst die Grazer Landeskunstschule unter Alfred Schrötter von Kristelli, der sie in den Sommermonaten 1909 und 1910 an die Tiermalschule in Dachau unter Hans von Hayek schickte. In weiterer Folge wurde es ihr ermöglicht von 1911 an, Privatunterricht in Wien an der Kunstakademie bei Ferdinand Schmutzer zu bekommen. Dort lernte sie ihren zukünftigen Ehemann, Georg Ritter von Bresslern und Sternau kennen, den sie 1919, nach der Rückkehr in ihre Heimatstadt ehelichte. In ihm gewann sie einen großen Unterstützer, der ihr in den darauffolgenden Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen aushalf. Noch in demselben Jahr wurde die Künstlerin Mitglied des „Werkbundes Freiland“, welcher sich unter Fritz Silberbauer auch für die Förderung von weiblichen Künstlerinnen einsetzte. Ihre genaue Beobachtungsgabe konnte die Malerin bereits in ihrer Jugendzeit in Haus und Garten schulen.
Ab 1920 beschäftigte sich als eine der ersten mit dem Verfahren des Linolschnitts - eine Technik die damals noch in den Kinderschuhen steckte und welche sie im Laufe der Jahre perfektionierte. Neben ihren Tiergemälden machte sie sich auch einen Namen als Illustratorin für Schul- und Kinderbücher. Darüber hinaus stellte sie auch Gobelins und Elfenbeinminiaturen her. Sie erreichte mit ihrer Kunst rasch Erfolg, ihre Bilder verkauften sich sehr gut und ihre Ausstellungen im In- und im Ausland waren stets hervorragend besucht.
1928 führte sie eine Studienreise nach Nordafrika. Die dort entstandenen Skizzen, Fotographien, Aquarelle und Gouachen bildeten eine ausgezeichnete Quelle für ihre weiteren Bilder.
Bresslern-Roth wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1936 mit dem Österreichischen Staatspreis. Neben regelmäßigen Besuchen in europäischen Tierparks, dienten der Künstlerin Zirkusvorstellungen und Völkerschauen als Inspirationsquelle. Zeit ihres Lebens war sie mit dem Landesmuseum Joanneum durch langjährige Zusammenarbeit und zahlreiche Schenkungen verbunden. 2016 widmete ihr die Neue Galerie Graz eine großangelegte Werkschau.

Seit Jahren sind Werke von Bresslern-Roth regelmäßiger Bestandteil von Dorotheum Auktionen und erfreuen sich stets großer Beliebtheit.

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