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Oskar Kokoschka

1. März 1886, Pöchlarn (Österreich) -  22. Februar 1980, Montreux (Schweiz)

Oskar Kokoschka war ein österreichischer Graphiker, Bildhauer und Schriftsteller. Mit Egon Schiele, Richard Gerstl und Max Oppenheimer zählt er zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus in Österreich. Er malte vor allem Porträts und Landschaftsbilder.
Am 1. März 1886 wurde Oskar Kokoschka in Pöchlarn (Niederösterreich) in eine Prager Goldschmiedefamilie hineingeboren. Er war der zweite Sohn des Handelsreisenden Gustav Kokoschka und der Förstertochter Maria Romana. Er besuchte zunächst die k.u.k. Staatsrealschule in Wien, wo er von Carl Otto Czeschka unterrichtet wurde und ab 1905 die Wiener Kunstgewerbeschule. In dieser Zeit begann er, Ölgemälde zu malen und nahm 1908 zum ersten Mal an der Wiener Kunstschau teil. Gleichzeitig wandte er sich der Landschaftsmalerei zu. 1909 stellte Kokoschka bei der Internationalen Kunstschau in Wien aus. Neben der Malerei war er auch als Schriftsteller tätig. Sein Drama „Mörder, Hoffnung der Frauen“ - wofür er ebenfalls Federzeichnungen herstellte - wurde 1909 uraufgeführt. Es folgten Aufenthalte in der Schweiz und Berlin. Nach seiner Rückkehr nach Wien 1911 lernte er Alma Mahler, die Witwe des Komponisten Gustav Mahler, kennen und lieben. Kokoschka arbeitete als Assistent an der Wiener Kunstgewerbeschule, im Jahr 1913 begann er sein wichtiges Werk „Windsbraut“.
1915 zog Oskar Kokoschka freiwillig in den Krieg und wurde dort verwundet.
Von 1919 bis 1926 arbeitete er als Professor an der Dresdner Kunstakademie.
Es folgten Aufenthalte in Wien, Prag und London, wohin er 1938 emigrierte. In der NS-Zeit werden Oskar Kokoschkas Werke als „entartete Kunst“ eingestuft.
Kokoschka malte zahlreiche Porträts, Landschaftsbilder und Städtebilder. 1953 gründete er die „Schule des Sehens“ - die internationale Sommerakademie für Bildenden Kunst Salzburg und ließ sich am Genfer See nieder.
Am 22. Februar 1980 starb Kokoschka bei Montreux in der Schweiz.
Kokoschkas Werke waren geprägt von einem psychologischen Expressionismus. Beeinflusst wurde er unter anderem von Vincent van Gogh und Ferdinand Hodler. Kokoschkas Zyklus aus Städte- und Landschaftsbildern („Weltlandschaften“) gilt als einzigartig im 20. Jahrhundert. Kokoschka erreichte bereits zu Lebzeiten den Status als international anerkannter Künstler. Er nahm an zahlreichen Ausstellungen teil und wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1955 mit dem Großen Österreichischen Staatspreis für Bildende Kunst.

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