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Remigius Adrianus van Haanen

5. Jänner 1812, Oosterhout (Niederlande) - 13. August 1894, Bad Aussee (Österreich)

Remigidius Adrianus Haanen war als Landschaftsmaler vor allem für seine Winterdarstellungen bekannt. Daneben stellte er auch zahlreiche Radierungen und Federzeichnungen her.

Haanen entstammte einer Künstlerfamilie - sein Vater, der Restaurator, Kunsthändler und Genremaler Casparis Haanen, unterrichtete ihn und seine Geschwister (Adriana Johanna Haanen, George Gillis Haanen und Elisabeth Alida Haanen). In weitere Folge wurde er Schüler des Tiermalers Jan van Ravensway in Hilversum (Niederlande).
Nach einer ausgedehnten Studienreise an den Rhein, nach Frankfurt am Main, Stuttgart und München, wurde er ab 1836 in Wien ansässig.
In Wien ging er an der Akademie der Bildenden Künste bei dem Maler und Zeichner Peter Johann Geiger in die Lehre. Auch von dort aus reiste er unablässig quer durch Europa, 1852 nach Russland. Während seines Aufenthaltes in Ungarn widmete er sich einerseits dem Landschaftsstudium, andererseits fungierte er als Kunstberater der Familie Esterhazy in Budapest. Aufgrund seines fundierten Kunstverständnisses wurde er des Öfteren als Kunstberater herangezogen.
1855 war er mit einigen seiner Werke auf der Pariser Weltausstellung vertreten. Der Stil seiner Werke erinnert an Alte Meister, wenngleich seine Bilder auch oft einen manieristischen Schwerpunkt aufweisen. Haanen war bereits zu Lebzeiten ein weit über die niederländischen Landesgrenzen hinaus bekannter Künstler und Mitglied zahlreicher Akademien u. a. von Wien, Amsterdam, St. Petersburg, Mailand und Venedig.
1846 wurde ihm von König Wilhelm II. der Orden der Eichenkrone überreicht.
Er gab sein künstlerisches Talent auch an seinen Sohn, Cecil van Haanen, weiter, der sich seinerseits auf Porträt- und Genremalerei spezialisierte. Des Weiteren unterrichtete er auch den Architektur- und Früchtemaler Fritz Haanen.
Die meisten seiner Gemälde sind mit folgender Signatur gekennzeichnet: „R. v. Haanen“ (1888 erfolgte die offizielle Namenänderung zu Van Haanen).
Er verstarb im Sommer 1894 während eines Kuraufenthalts in Bad Aussee.

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