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Sergius Pauser

28. Dezember 1896, Wien (Österreich) - 16. März 1970, Klosterneuburg (Österreich)

Sergius Pauser gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Stilrichtung „Neue Sachlichkeit“ und war langjährig Mitglied der Wiener Secession.
Der mit zahlreichen Auszeichnungen bedachte Künstler fand im Alter seine Berufung in der Lehrtätigkeit, welche er über 20 Jahre an der Wiener Akademie ausübte.

Nach einem anfänglichen Studium der Architektur in Wien schlug Pauser einen Wechsel ein und widmete sich fortan der freien Malerei, die er von 1919 bis 1924 an der Akademie der Bildenden Künste in München studierte. In dieser Zeit wandelte er zunächst auf den Spuren berühmter Expressionisten, wie beispielsweise Karl Hofer, dessen Werke großen Einfluss auf seine Kunstwerke aus dieser Zeit hatten. Nach der Rückkehr in seine Geburtsstadt inskribierte Pauser noch für drei Jahre an der dortigen Akademie der Bildenden Künste. 1927 wurde er Mitglied der Wiener Secession. Mehr und mehr schuf der Künstler ab Ende der Zwanziger Jahre Bilder, die dem Stil der neuen Sachlichkeit zugerechnet werden können. Prägende Vorbilder dieser Schaffensperiode waren unter anderem Otto Dix und Max Beckmann. Die in diesem Zeitraum entstandenen Werke gelten auch als seine am künstlerisch bedeutsamsten.

Ab 1930 folgten zahlreiche Auslandsaufenthalte, die dank finanzkräftiger Mäzene realisiert werden konnten und die den Künstler unter anderem nach Italien und Frankreich führten, wo er umfangreiche Studien betrieb. Zeitgleich stieg der Bekanntheitsgrad des bereits damals hoch angesehenen Malers sowohl in Europa als auch in den USA durch bedeutende Ausstellungen. Der große Österreichische Staatspreis 1932 und der Preis der internationalen Carnegie-Ausstellung im US-amerikanischen Pittsburgh 1935 sind nur einige wenige der vielen Auszeichnungen und Preise, die der Künstler erhielt. Während der Zeit des Nationalsozialismus galten die Werke des Malers als „entartete Kunst“ und Adolf Hitler soll persönlich Bilder des Künstlers in dem „Haus der deutschen Kunst“ in München aus einer Ausstellung entfernt haben. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, im Jahre 1944, wurde Pauser sogar inhaftiert und in ein Schanz-Lager bei Radkersburg gebracht.
Nach dem Krieg war die Wiener Akademie über 20 Jahre seine Wirkungsstätte, an der er mit großer Leidenschaft bis 1967, drei Jahre vor seinem Tod, lehrte.

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