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Wolfgang Hutter

13. Dezember 1928, Wien (Österreich) - 26. September 2014, Wien (Österreich)

Der österreichische Maler Wolfgang Hutter ist bekannt als Mitbegründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Seine bühnenartig inszenierten Gemälde, die verspielte Gärten und märchenhafte Frauengestalten aus der Zauberwelt abbilden, lassen auch Einflüsse des Surrealismus erkennen.
Wolfgang Hutter fand in seinem Vater, dem Maler Albert Paris Gütersloh, einen wichtigen Mentor, der ihn an der Akademie der bildenden Künste in Wien unterrichtete und seinen Kunststil nachhaltig prägte. Bereits 1947 wurde erstmals eines seiner Bilder bei der "Großen Österreichischen Kunstausstellung“ im Wiener Künstlerhaus gezeigt. Hutter war Gründungsmitglieds des Art Club. 1948 manifestierte sich in der Ausstellung des Art-Clubs in der Wiener Zedlitzhalle das erste Mal die Formensprache, die später als "Wiener Schule des Phantastischen Realismus“, u.a. mit Ernst Fuchs und Rudolf Hausner, bekannt wurde.
Hutter war zudem rund 30 Jahre als Lehrbeauftragter an der Universität für angewandte Kunst in Wien tätig. Als Künstler schuf er vor allem Ölgemälde und Aquarelle mit Szenen aus surrealen Phantasiewelten, die von märchenhaften Wesen und puppenartigen Frauengestalten bevölkert werden. Hutters künstlerische Intention bestand darin, diese phantastischen Zaubergärten durch den Einsatz von Perfektion und technischer Genauigkeit glaubwürdig erscheinen zu lassen. Außerdem unterstreichen zahlreiche Bühnenbilder und bekannte Werke wie der Lithografiezyklus „Tätowierungen“ (1965) und die Grafiken „Zauberflöte“ (1974) sein künstlerisches Können. Das Mosaik „Abend“ an der Hausfassade des Dag Hammarskjöld Hofs in Wien Floridsdorf und das berühmte Wandbild „Von der Nacht zum Tag“ im Festspielhaus Salzburg gelten als Meisterstücke von Wolfgang Hutter.
Wolfgang Hutter, mit dem Preis der Stadt Wien für Malerei (1977) und dem Goldenen Ehrenzeichen der Stadt Wien (2011) ausgezeichnet, war auf den Biennalen in Venedig (1950, 1964), Sao Paulo (1953, 1963), Tokio (1961) und Florenz (1975) vertreten. Hutters Werke waren in zahlreichen Ausstellungen, Sammlungen und Museen in Europa, Nord- und Südamerika und Japan zu sehen. 2008 zeigte das Belvedere eine große Werkschau zum Phantastischen Realismus.

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