Geschichte des Hauses

1707 wurde das Unternehmen von Kaiser Joseph I. gegründet und ist mit seiner mehr als 300jährigen Geschichte das älteste der großen Auktionshäuser der Welt.

Als bekannte Wiener Institution verkörpert das Dorotheum ein Stück österreichischer Geschichte. 80 Jahre nach der Gründung als "Versatz- und Fragamtes zu Wien" erfolgte die Übersiedlung in das ehemalige Dorotheerkloster: Das "Dorotheum" erhielt damit seinen heutigen Namen. Das prunkvolle Palais Dorotheum in der Dorotheergasse an der Stelle des alten Klosters wurde 1901 fertiggestellt. Pläne für den Neubau im neobarocken Stil entwarf der bekannte Ringstraßenarchitekt Emil Ritter von Förster. Kaiser Franz Joseph selbst nahm die feierliche Eröffnung vor. Die Räumlichkeiten entsprachen bereits damals allen Anforderungen eines großen Auktionshauses; in den weitläufigen Schauräumen und Salons traf sich die elegante Auktionsgesellschaft. Heute bildet das Palais das einmalige, attraktive Ambiente der großen internationalen Dorotheum-Auktionen.

Auktionsszenen damals…

…und heute.

Seit Herbst 2001 hat das Dorotheum private Eigentümer, die das Haus mit viel persönlichem Engagement und großer Begeisterung für Kunst weiterführen. Ziel der Geschäftsführung ist es, Wien als Auktionsstandort weiter auszubauen und dabei den Charme des Traditionshauses zu erhalten. Das Dorotheum will sich mit einem starken Kundenservice, einem jungen Image, und seinen hervorragenden internationalen Kontakten als Treffpunkt für Kunstinteressierte und Sammler weiter profilieren. Besondere Impulse werden vor allem im Bereich Moderne und zeitgenössische Kunst gesetzt.

Weiterführende Artikel: Imperiales Erbe (Dorotheum Blog)

Historische Eindrücke

Eröffnung des Palais 1901

Kaiser Joseph I

Gründungspatent von 1707