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Bestes Jahr für zeitgenössische Kunst

Fulminante Zeitgenossen-Auktion im Dorotheum


Hochspannung im voll besetzten Auktionssaal des Dorotheum: Die Auktion am 29. November 2012 wurde mit einem fulminanten Statement für zeitgenössische Kunst zu einer erfolgreichsten des Hauses. 

Ein Höhepunkt war die Versteigerung von Robert Clark Indianas Zahlenbild „Eight“ von 1965 aus der Serie „Exploding Numbers“, die zu den radikalsten Äußerungen der Pop-Art zählt. Mit 317.500 Euro, einem Gebot weit über den Erwartungen, war ein Interessent aus den USA erfolgreich (Kat. Nr. 1402).

Das weltweit zweithöchste und in Österreich höchste Ergebnis für ein Werk von Friedensreich Hundertwasser erzielte „Globulant“ aus 1956, das den Charakter seiner späteren Arbeiten bereits vorwegnimmt. Für 268.700 Euro setzte sich ein Bieter aus Deutschland durch (Kat. Nr. 1426).

Auf 253.330 Euro hochgesteigert wurde Günther Ueckers „Taktile Struktur rotierend“ von 1961 - eine vergleichbare Arbeit befindet sich in der Peggy Guggenheim Collection (Kat. Nr. 1407). Zu den markantesten Werken der Auktion zählte Adolf Luthers „Sphärisches Objekt“ aus neun Hohlspiegeln mit den Stempeln „Sehen ist schön“ und „Energetische Plastik“. Das Bieterduell endete erst bei 116.200 Euro (Kat. Nr. 1405).

Der von der Arte Povera, der Kunst mit „armen“ Materialen kommende Jannis Kounellis schuf Ende der 80er-Jahre ein monumentales vierteiliges Werk aus Eisenplatten, historischen Nähmaschinen und Propangasflasche. Mit 177.200 Euro fand die Arbeit einen neuen Besitzer in Frankreich (Kat. Nr. 1409). 

Großes Interesse verzeichnete auch Kunst aus Österreich: Arnulf Rainers „Kreuz“ von 1988 kam auf 101.530 Euro, Erwin Wurms Skulptur „Anger bump“ ersteigerte ein Interessent aus England für 73.500 Euro. Um das Vielfache der Erwartungen, ebenfalls 73.500 Euro, wurde das Bild „Sonne im Indischen Ozean“ von Max Weiler zugeschlagen (Kat. Nr. 1462, 1422, 1594).

Mit dieser Auktion verzeichnet das Dorotheum 2012 sein bestes Jahr für zeitgenössische Kunst.


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