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Genau betrachtet

Dorotheum versteigert historische Spektive, Operngläser, Brillen u. v. m.


Eine umfangreiche und höchst dekorative Sammlung an seltenen historischen optischen Geräten ab dem 18. Jahrhundert ist das Highlight bei der Dorotheum-Auktion „Historische wissenschaftliche Instrumente, Modelle und Globen“ am 7. November 2011.

Allein durch ihre edle Verarbeitung bestechen die in London oder Paris hergestellten Spektive, die absolut als kleine Kunstwerke zu bezeichnen sind. Mit eingefärbtem Rochenleder verziert wurde etwa das Spiegelteleskop nach Gregory aus London aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, (Schätzwert von 2.000 bis 3.000 Euro). Mit ihrer Emailbemalung, dem Elfenbeinbesatz und mit ihren Vergoldungen sind die angebotenen Stücke auch optisch ein Blickfang. Diskret betrachtet: Für die Dame von Welt befindet sich sogar in einem Elfenbein-Fächer ein Spektiv (Mitte 19. Jh., € 800 - 1.200) oder in einem 62 mm hohen Parfumflakon aus Kristallglas aus der Zeit um 1830 (€ 500 - 800).

Gold, Email, Opal, Perlmutt oder Elfenbein - so erlesen sind auch die verwendeten Materialien für die offerierten Operngläser, geschätzt zwischen 150 und 800 Euro. Besonders selten ist jenes mit dem königlich britischen Wappen aus Paris um 1850 mit der Signatur „Derepas Palais Royal“.

Zum Aufruf gelangen noch eine Sammlung an chinesischen Brillen des 18. bzw. 19. Jahrhunderts, Lorgnetten von 1850-1950, eine silberne Fernrohrbrille, Mikroskope, Spektrophotometer, Winkelapparate, medizinisches Zubehör ab dem 18. Jahrhundert u.v.m.

Von dem wichtigsten deutschen Instrumentenmacher des 18. Jahrhunderts, Georg Friedrich Brander (1713 - 1783) stammen gleich zwei Lots: eine Kippregel aus der Zeit nach 1775 (€ 2.500 - 3.500), und ein Spiegelteleskop zwischen 1737 und 1775 (€ 4.000 - 5.000).

Eine Zeichenhilfe, eine sogenannte Camera Lucida, ist drei Mal in der Auktion zu finden. Diese Zeichenkamera mit Prismenglas diente zum Abzeichnen von Landschaften und Portraits. 300 bis 600 Euro soll ein Pariser Fabrikat wohl von Noel-Jean Lerebours von 1820 einbringen, von P. Berville aus der Zeit um 1900 stammt die „Chambre Claire universelle“ (Schätzwert 200 - 300).

Ein vielfältiges Angebot bietet die Auktion zudem Fotografie- und Kamera-Interessierten, nämlich rund 160 Lots an klassischen Fotoapparaten und Zubehör, von der Holzkamera bis zur Miniaturkamera oder Taschenuhrkamera, über klassische Leicas bis hin zur Rolleiflex.

Auktion: Historische wissenschaftliche Instrumente, Modelle und Globen, Klassische Fotoapparate und Zubehör, Montag, 7. November 2011
Experte: Simon Weber-Unger, Tel. +43-1-515 60-269, simon.weber@dorotheum.at

Foto siehe Anhang: (Verwendung honorarfrei in Medien ausschließlich in Zusammenhang mit Dorotheum-Auktionsberichterstattung) Fotonachweis: Dorotheum

Bildmaterial:
Für Ihre redaktionelle Berichterstattung über die Dorotheum-Auktionen stellen wir das Bildmaterial zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung. Bitte nennen Sie die angeführten Bildunterschriften und Copyrightangaben. Für anderweitige Nutzungszwecke treten Sie bitte mit dem Dorotheum in Kontakt, um mögliche Fragen zu Nutzungs- und Urheberrechten zu klären.


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