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GÖTTER, MASKEN UND ETHNO-SCHMUCK

Dorotheum versteigert Stammeskunst/Tribal Art am 20. Februar 2017


Eine „Reise um die ganze Welt“ bieten rund 300 ausgewählte, schöne und alte Objekte aus den Kulturen, Kulte und aus dem Alltag vieler verschiedener Stämme aus Afrika, dem Orient, aus Asien, Indonesien und Ozeanien. Sie werden in der nächsten Auktion „Stammeskunst/ Tribal Art“ versteigert: am kommenden Montag, 20. Februar 2017, um 14 Uhr, im Wiener Dorotheum.

Mit besonderen Sammlerstücken, wie einem „Reliquien-Wächter“ der Kota aus Gabun (19. Jahrhundert, Katalog-Cover-Foto und Kat.-Nr. 82), mit einem reichen Angebot von Figuren, Masken und Zeremonial-Objekten aus sehr altem Elfenbein, von den Lega und Pende im Kongo, mit zwei weißen und einer schwarzen Maske der Punu aus Gabun (Kat.-Nr. 79, 80, 81), mit den beliebten Skulpturen und Masken der Yoruba aus Nigeria, sowie der Baule, Dan, Fang, Tschokwe und vieler weiterer Ethnien Afrikas.

Aus dem Bereich Asien sind auf drei seltene Stein-Skulpturen aus der alten Khmer-Kultur hinzuweisen (Kat.-Nr. 204, 205, 206) , sowie auf viele qualitätsvolle Buddha-Skulpturen, Figuren von Hindu Göttern und viele andere prachtvolle Objekte aus Indien, Nepal, Tibet, Bhutan bis Burma. 

Aus Indonesien stammt eine äußerst seltene „Krone“ aus purem Gold, wie sie bis Anfang des 20. Jahrhunderts von adeligen Männern auf der Insel Flores getragen wurde (Kat.-Nr. 253), dazu weiterer Gold-Schmuck, reich dekorierte Waffen und typische, alte Textilien. Und aus Ozeanien kommt das Braut-Geld „Talipun“, aus einer großen Meeres-Schnecke und einem geflochtenen Gesicht gefertigt (Kat.-Nr. 273), sowie die beiden typischen Männer-Schmuckstücke „Tema“ und „Kap kap“ aus Muschel-Scheiben, mit feinen Mustern aus altem Schildpatt belegt (Kat.-Nr. 272, 274).
 
Sammelgebiet Ethnologischer Schmuck
Eine weitere Besonderheit zeichnet diese kommende „Stammeskunst-Auktion“ aus: In den vergangenen Jahrzehnten ist der Schmuck der sogenannten „primitiven Völker“ als ein eigenes Sammlungs-Gebiet immer beliebter geworden.  Heute ist dieser „Ethno-Schmuck“ als spezielle, weltweite Sammlungs-Disziplin etabliert. Dem Wiener Dorotheum ist es jetzt gelungen, Teile der bedeutendsten österreichischen Sammlung von „Ethno-Schmuck“ in dieser kommenden Stammeskunst-Auktion seinem interessierten Publikum anzubieten: Viele Schmuckstücke aus Silber und Gold, aus Bernstein, Koralle, Türkisen, Karneolen und anderen wertvollen Materialien - zu sehr moderaten Preisen.

Das Sammlungs-Gebiet dieser bedeutenden „Ethno-Schmucksammlung“ umfasst Nordafrika, den Orient bis Afghanistan, Pakistan und Indien.  Von einer prachtvollen „Brautkrone“ der Usbeken aus vergoldetem Silber, mit Korallen, Türkisen und anderen Schmucksteinen besetzt (Kat.-Nr. 141), einem ebenso prächtigen, usbekischen Anhänger aus vergoldetem Silber, mit Korallen, Türkisen und Granaten (Kat.-Nr. 143),  zu typischen, feuer-vergoldeten Schmuck-Objekten der Turkmenen (Kat.-Nr. 180, 181, 182, 183, 185), bis zu Halsketten, Arm- und Fußreifen, sowie Gürteln aus vergoldetem Silber oder mit Auflagen aus purem Gold.

 

STAMMESKUNST/TRIBAL ART
Auktion
Montag, 20. Februar 2017, 14 Uhr
Besichtigung ab sofort
Ort Palais Dorotheum, Wien 1, Dorothergasse 17
Experte Prof. Erwin Melchardt, Tel. +43-1-515 60-520, erwin.melchardt@dorotheum.at


Bildmaterial:

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