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Kann es Liebe sein

Text- und Notizbuch von Falco bei Autographen-Auktion am 10. Dezember im Dorotheum


„Ich liebe Lieder, die irgendwann, wie Zufall beginnen und nie mehr aufhören. wie Schicksal.“ Ein Gedanke von Falco, aufgeschrieben in einem dicken A4-Notizbuch der Jahre 1983/84. Dieser Satz ist einer von vielen in einem der legendären Notizbücher von Falco, die als verschwunden galten. Jenes Manuskript von 1983 - es handelt sich dabei um ein persönliches Geschenk Falcos an eine Freundin - versteigert das Wiener Dorotheum im Rahmen seiner Autographen-Auktion am 10. Dezember 2010. Der Rufpreis für diese Rarität beträgt 15.000 Euro.

Die Entstehung des Notizbuches fällt in die Zeit zwischen der Veröffentlichung von Falcos erstem Album „Einzelhaft“ und dem Erscheinen der zweiten LP „Junge Römer“ und enthält neben zahlreichen Gedankensplittern, Sprachspielen, Zitaten u. ä. auch Texte und Textvarianten von auf „Junge Römer“ veröffentlichten Liedern (Junge Römer, Brillantin brutal, Ihre Tochter, Steuermann, Kann es Liebe sein). Die Sprachspiele des Weltstars offenbaren eine gewisse Verwandtheit mit der Wiener Gruppe (Jandl, Artmann, Rühm). Falco gilt auch als Erfinder des sogenannten „Manhattan-Schönbrunner-Deutsch“, in dem Wiener Dialekt, Hochdeutsch und Englisch vermischt werden. Diese Sprachwendigkeit zeichnet Falco durchaus als einen der Väter des deutschen Hip-Hop aus.

Gewisser Sarkasmus macht sich im Buch manchmal breit: „Gestern standen wir noch am Abgrund, heute sind wir einen bedeutenden Schritt weiter“.

Falco (1957 - 1998), bürgerlicher Name Hans Hölzel, war einer der berühmtesten Pop-Stars der 80er-Jahre. Sein 1985 erschienener Hit „Rock me Amadeus“ war der einzige Song eines deutschsprachigen Interpreten, der es auf Platz 1 der US-Charts schaffte.


Auktion:
Autographen, 10. Dezember 2010, 16 Uhr

Besichtigung:
ab 4.Dezember 2010

Experte:
Mag. Andreas Löbbecke, Tel. + 43-1-515 60-389, books@dorotheum.at

Ort:
PALAIS DOROTHEUM, Wien 1, Dorotheergasse 17

Presse: 
Mag. Doris Krumpl, Tel. + 43-1-515 60-406, doris.krumpl@dorotheum.at


Bildmaterial:

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