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SPITZENPREIS FÜR HANDSCHRIFT

BEI DER AUTOGRAPHEN-AUKTION IM DOROTHEUM


Auf sensationelle 356.800 Euro kletterten die Gebote für ein Rituale, eine Handschrift aus dem 11. Jahrhundert, am 1. Juni 2015 bei der Autographen-Auktion  im Dorotheum. Der wissenschaftlich und liturgiegeschichtlich hoch bedeutende Codex  ist wohl die älteste nachweisbare Handschrift aus der Kathedrale  Notre-Dame in Puy-en-Velay. Als einer der Ausgangspunkte des Jakobsweges nach Santiago de Compostela und als Bistum mit einer mehr als tausendjährigen Geschichte war die französische, in der Region Auvergne liegende Stadt Puy-en-Velay von jeher ein bedeutendes kulturelles Zentrum.

Der außergewöhnliche Wert des Codex liegt in seinem von jeder Restaurierung unberührten Zustand, seinem hohen Alter, der einheitlichen Ausstattung und der wissenschaftlich kaum zu überschätzenden Zusammenstellung von teilweise unbekannten Texten. Von Seiten der Musikwissenschaft sind darüber hinaus neue Erkenntnisse zur Geschichte der Gregorianik zu erwarten.

Die Handschrift ist zugleich das teuerste Schriftwerk, das je im Dorotheum versteigert wurde.


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