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Lot Nr. 557 -


Rosalia Amon


(Palermo 1825–1856 Wien)
“Die welke Rosenknospe”, rückseitig betitelt und bezeichnet, signiert, datiert Rosalia Amon 1847, Öl auf Holz, 54 x 44,5 cm, gerahmt

Provenienz:
Dorotheum, Wien, 2. Dezember 1969, Los 4;
Ankauf ebendort 1969.

Ausgestellt:
Wiener Kunstausstellung, Akademie der bildenden Künste zu St. Anna , Wien, 1847 („Welke Rose“).

Rosalia Amon zählte zu den wenigen Frauen, denen es möglich war, an der Wiener Akademie Malerei zu studieren. Sie gehörte zur Klasse von Ferdinand Georg Waldmüller und spezialisierte sich besonders auf Blumenstillleben, die sie fast hyperrealistisch auszuführen verstand. Auch in dem Genrebild „Die welke Rosenknospe“ steht eine Rose im Zentrum des Geschehens: Ein junges Mädchen hält einen Topf mit einer Rosenpflanze im Arm und zeigt ihrer Mutter die verfrüht verwelkten Knospen.
Diese Szene, die auf den ersten Blick wie eine Momentaufnahme erscheint, ist jedoch eine kunstvolle Komposition und entwickelt über das direkte Geschehen hinaus eine weitere Ebene. Die Gegenstände auf dem Tischchen im Vordergrund regen dazu an, die Geschichte weiterzuspinnen: Wir sehen ein Nähzeug, sowie eine Arzneiflasche und einen Silberlöffel. Außerdem eine Miniatur, die an einem hellblauen Seidenband aufgezogen ist. Es könnte das Bildnis einer älteren Schwester sein, die wie eine welke Rosenknospe noch vor ihrem Aufblühen zu einer erwachsenen Frau vielleicht mit einer Krankheit zu kämpfen hat? Bei genauer Betrachtung entdeckt man auch die Träne, die im Augenwinkel der Mutter glitzert. Mit diesen kleinen Gesten und Anspielungen inspiriert Rosalia Amon unsere Vorstellungskraft aus dieser vermeintlichen Momentaufnahme ganze Geschichten zu entwickeln.

Video ansehen

Expertin: Mag. Dimitra Reimüller Mag. Dimitra Reimüller
+43-1-515 60-355

19c.paintings@dorotheum.at

09.11.2020 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 57.359,-
Schätzwert:
EUR 36.000,- bis EUR 45.000,-

Rosalia Amon


(Palermo 1825–1856 Wien)
“Die welke Rosenknospe”, rückseitig betitelt und bezeichnet, signiert, datiert Rosalia Amon 1847, Öl auf Holz, 54 x 44,5 cm, gerahmt

Provenienz:
Dorotheum, Wien, 2. Dezember 1969, Los 4;
Ankauf ebendort 1969.

Ausgestellt:
Wiener Kunstausstellung, Akademie der bildenden Künste zu St. Anna , Wien, 1847 („Welke Rose“).

Rosalia Amon zählte zu den wenigen Frauen, denen es möglich war, an der Wiener Akademie Malerei zu studieren. Sie gehörte zur Klasse von Ferdinand Georg Waldmüller und spezialisierte sich besonders auf Blumenstillleben, die sie fast hyperrealistisch auszuführen verstand. Auch in dem Genrebild „Die welke Rosenknospe“ steht eine Rose im Zentrum des Geschehens: Ein junges Mädchen hält einen Topf mit einer Rosenpflanze im Arm und zeigt ihrer Mutter die verfrüht verwelkten Knospen.
Diese Szene, die auf den ersten Blick wie eine Momentaufnahme erscheint, ist jedoch eine kunstvolle Komposition und entwickelt über das direkte Geschehen hinaus eine weitere Ebene. Die Gegenstände auf dem Tischchen im Vordergrund regen dazu an, die Geschichte weiterzuspinnen: Wir sehen ein Nähzeug, sowie eine Arzneiflasche und einen Silberlöffel. Außerdem eine Miniatur, die an einem hellblauen Seidenband aufgezogen ist. Es könnte das Bildnis einer älteren Schwester sein, die wie eine welke Rosenknospe noch vor ihrem Aufblühen zu einer erwachsenen Frau vielleicht mit einer Krankheit zu kämpfen hat? Bei genauer Betrachtung entdeckt man auch die Träne, die im Augenwinkel der Mutter glitzert. Mit diesen kleinen Gesten und Anspielungen inspiriert Rosalia Amon unsere Vorstellungskraft aus dieser vermeintlichen Momentaufnahme ganze Geschichten zu entwickeln.

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Expertin: Mag. Dimitra Reimüller Mag. Dimitra Reimüller
+43-1-515 60-355

19c.paintings@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Gemälde des 19. Jahrhunderts
Datum: 09.11.2020 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 02.11. - 09.11.2020


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer (für Lieferland Österreich)

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.